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Schon jetzt 1000 Bewerber für den Freiwilligendienst „weltwärts“ beim DED

Die ersten 50 Teilnehmer des neuen entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ wurden am letzten Donnerstag in Berlin von Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul verabschiedet. Bei „weltwärts mit dem DED“ sind mittlerweile bereits 1000 weitere Bewerbungen eingegangen. Zwei Drittel der Anfragen kommen dabei von jungen Frauen; die meisten wollen nach Afrika.

ürgen Wilhelm, Geschäftsführer des DED, freut sich: „Das ist ein toller Erfolg für das neue Programm. Junge Menschen werden mit Hilfe der Bundesregierung und des DED an die Entwicklungspolitik herangeführt und können dabei ihre eigenen Kompetenzen verbessern. Ich möchte insbesondere auch Jugendliche aus dem Ausland, die in Deutschland leben („mit Migrationshintergrund“), zu einer Bewerbung ermutigen. Eine solche Qualifizierungsoffensive ist die weitaus bessere Methode, jungen Menschen berufliche Perspektiven zu eröffnen und damit Hoffnung zu geben, als sie mit Trainingscamps abschrecken zu wollen.“

Nach einem Auswahlverfahren in Kooperation mit dem ASA-Programm von InWEnt können demnächst die ersten Freiwilligen in einigen der 23 DED-Pilotländer, wie Laos, Ruanda, Ghana und Bolivien, ihre Arbeit aufnehmen.

Geplant ist die Entsendung von weiteren 270 Bewerberinnen und Bewerbern noch in diesem Jahr.

Damit wird der DED zum größten Entsendedienst für das „weltwärts“-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

(Quelle: Deutscher Entwicklungsdienst, 24.01.2008)

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