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Neue Initiative "Bildung trifft Entwicklung"

Vom 9. bis 13. Februar findet in Köln die Bildungsmesse DIDACTA statt. Es wird auch in diesem Jahr eine Sonderschau Globales Lernen geben mit einem Stand des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED), der u.a. seine Initiative "Bildung trifft Entwicklung" vorstellen wird. Sie finden den DED-Stand in Halle 13.2. DED-Bildungsreferenten und zurückgekehrte Entwicklungshelfer erwarten interessierte Besucher zum Gespräch.

Armutsbekämpfung ist das Schwerpunktthema am Montag, den 9. Februar. Als ein gelungenes Beispiel des "Lernens in Globaler Partnerschaft", wie das Motto der Sonderschau in diesem Jahr lautet, stellt um 12.00 Uhr Sigrid Schell-Straub, DED-Bildungsreferentin in Reutlingen, das Schulprojekt "Wasser" vor. Sauberes Wasser als Lebensgrundlage für Menschen und Tiere und als Basis für den Anbau von Nahrung ist eine wichtige Voraussetzung für die Bekämpfung von Armut. Am DED-Stand ist auch eine Ausstellung mit Zeichnungen von Schülerinnen und Schülern aus Deutschland und aus Entwicklungsländern zu sehen, die in diesem Schulprojekt entstanden sind.

Der DED engagiert sich in 45 Partnerländern, um die Lebensbedingungen armer Menschen zu verbessern. "Wir möchten aber über unsere zurückgekehrten Entwicklungshelfer auch in Deutschland verstärkt aktiv werden und so zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Denn entwicklungspolitisches Engagement im Süden ist nur in dem Maße glaubwürdig, in dem wir zugleich bei uns Strukturen verändern im Sinne einer Entwicklungspolitik vor der eigenen Haustür", so der DED-Geschäftsführer Jürgen Wilhelm. Darauf zielt die DED-Initiative "Bildung trifft Entwicklung" im Aktionsprogramm 2015 der Bundesregierung zur Armutsbekämpfung.

Sie wendet sich an die deutsche Öffentlichkeit, um auf Armut und Armutsbekämpfung, eines der Millenniumsziele der internationalen Gemeinschaft, aufmerksam zu machen und Handlungsmöglichkeiten für den Einzelnen aufzuzeigen.

In vier Bundesländern, darunter auch in Nordrhein-Westfalen, wurden regionale DED-Bildungsstellen aufgebaut, in denen interessierte Gruppen aus Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung Beratung und Unterstützung finden. Umwelt und ländliche Entwicklung, Projekte, die Einkommen schaffen und die Beteiligung von Armen an der Gestaltung der Gesellschaft fördern oder die Stärkung von Frauen sind Themen, die der DED in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit einbringen möchte.

Zurückgekehrte Entwicklungshelfer nehmen als Referenten authentisch und qualifiziert zu diesen Themen Stellung und berichten über ihre Erfahrungen in den Partnerländern.

(Quelle: ded, 06.02.2004)

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