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DED fördert Ländliche Entwicklung in der Provinz Mpumalanga

Vom 9. bis 13. März 2003 hält sich eine Regierungsdelegation der südafrikanischen Provinz Mpumalanga auf Einladung des Landes Nordrhein-Westfalen in Deutschland auf. Die elfköpfige Delegation wird geleitet von Ministerpräsident Ndaweni Johannes Mahlangu und besuchte heute den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) in Bonn. In einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des DED, Jürgen Wilhelm, wurden die Programmbereiche der Kooperation erörtert. Außerdem stellten InWEnt, Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH, und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt ihre Organisationen vor.

Südafrika ist ein Schwerpunktland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. "Es war uns seit Beginn unserer Zusammenarbeit mit Südafrika in 1996 ein besonderes Anliegen, die Entwicklung der benachteiligten ehemaligen Homelands zu intensivieren, um so dazu beizutragen, möglichst rasch die gewaltige und konfliktträchtige Diskrepanz zwischen den industrialisierten Regionen und den Entwicklungsgebieten Südafrikas zu überwinden.", erläuterte Wilhelm. Die Provinz Mmpumalanga umfasst neben ehemaligen Homelands auch traditionelle Bergbaugebiete. Die Arbeitslosenquote lag 1999 bei 25 %.

Zur Zeit ist der DED in Südafrika mit 20 Fachkräften vertreten, davon fünf in der Provinz Mpumalanga. Vier Entwicklungshelfer arbeiten in einem Projekt zur ländlichen Entwicklung in dicht besiedelten und extrem armen ehemaligen Homeland-Gebieten, das gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) durchgeführt wird. Arme, v.a. frauengeführte Haushalte und Jugendliche werden u.a. dabei unterstützt über Arbeit im Klein- und Kleinstgewerbe ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Außerdem wird eine Strategie zur Nutzung von Schutzgebieten entwickelt, die Tourismus als eine Möglichkeit mit einbezieht.

Ab Mai wird ein Entwicklungshelfer in einem Kooperationsprojekt mit dem Land NRW arbeitslose Schulabgänger ausbilden. Dabei legt der DED besonderen Wert auf die Beschäftigungsrelevanz der Ausbildung.

Übergreifendes Ziel des DED-Einsatzes ist es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern.

Der Deutsche Entwicklungsdienst ist der größte Personalentsendedienst für Entwicklungsländer Deutschlands. Er arbeitet mit rund 1000 Entwicklungshelfern in 45 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

(Quelle: Deutscher Entwicklungsdienst, 13.03.2003)

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