GEW unterstützt den Bildungsstreik
Die Gewerkschaft Erziehung und Wirtschaft (GEW) unterstützt den bundesweiten Bildungsstreik. Besonderes Ziel müsse es sein, Bildungsarmut zu bekämpfen und für eine Chancengleichkeit zu sorgen, so die GEW.
Zudem stellt Ulrich Thöne, der Vorsitzende der GEW, fest, dass jährlich 40 Milliarden im Bildungsbereich fehlen. Vor allem die Hochschulpolitik mit dem Bachelor-Master-System kritisiert Thöne. Die vollen Stundenpläne und hohen Prüfungspensen sollten überarbeitet werden, fordert der GEW Vorsitzende. Für ein „Hochschulpaket III“ werden rund 18 Milliarden Euro benötigt. Zudem sollen mehr Studienplätze geschaffen werden, verlangt Thöne.
Zu den weiteren Forderungen der GEW zählt der Ausbau der Ganztagsangebote an Schulen und pädagogischen Betreuungsinstitutionen. Im Schuldienst sollten zudem freiwerdende Stellen mit voll ausgebildeten Lehrkräften besetzt werden. Des weiteren setzt sich die GEW dafür ein, dass die wöchentliche Unterrichtsstundenzahl von Lehrern herabgesetzt wird.
Lehrkräfte müssen allerdings nicht zwangsläufig in den öffentlichen Schuldienst. Privatschulen, darunter auch konfessionelle Schulen, sind eine interessante Alternative zum Regelschulsystem. Auf der Internetseite der „Katholischen Schulen in Deutschland“ können interessierte Lehrer aktuelle Jobangebote lesen und sich direkt mit den Schulen in Verbindung setzen.


