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60 Millionen Euro Förderung für eine bessere Bildung in den Kommunen

Laut Schavan ist ein wichtiges Ziel, dass wir eines der besten Bildungssysteme weltweit schaffen. Dies soll auch das passende Bildungsangebot für die heutige und kommende Generation in jeglicher Lebensphase beinhalten.

Alle Akteure müssen gemeinsam an der Bildung arbeiten. Mit dem Bildungsprogramm „Lernen vor Ort“ ist eine neue öffentlich-private Partnerschaft in Bezug auf die Bildung. Die Partner setzten sich aus Stiftungen, Bund und Kommunen zusammen. Sie sollen ein aufeinander abgestimmtes Bildungssystem auf einer kommunalen Ebene entwickeln. Dieses abgestimmte Bildungssystem bezieht sich von der frühkindlichen Bildung bis hin zum Bildungsangebot für Erwachsene.

In dem zunächst 3-jährigen Prozess werden 40 Kommunen aus allen Regionen Deutschlands alle Bürger über die vielen verschiedenen Bildungsangebote informieren und die Kommunen werden auch die Bürger beraten. Das Programm „Lernen vor Ort“ hat die Kernaufgabe, dass es ein kommunales Bildungsmanagement aufbaut. Dieses kommunale Bildungsmanagement soll die verschiedenen Zuständigkeiten für die Bildung in den Kommunen zusammenführen. Hier werden nicht nur die regionalen Besonderheiten berücksichtigt, sondern es werden auch die für das hiesige Bildungswesen wichtige Punkte (z. B. demographischer Wandel, Kultur, Demokratie, Wissenschaft, Umwelt, Wirtschaft, Technik) einbezogen.

Bildung ist ein komplexer Begriff und spielt in unserer Zeit eine wichtige Rolle. Beim INFO SOZIAL Stellenmarkt einem Portal für Fachkräfte und Führungskräfte des Sozialwesens und Gesundheitswesens gibt es eine ganze Reihe von Stellen für Sozialberufe wie z.B. Erzieher, Jugendpfleger, Diplom Sozialpädagoge und Diplom-Sozialarbeiterin/ Sozialarbeiter.

Die 40 Kommunen wurden im bundesweiten Wettbewerb ermittelt. Sie bekommen Fördermittel von dem Europäischen Sozialfonds und vom Bund. Die Höhe beläuft sich auf etwa 60 Millionen Euro. Die deutschen Stiftungen, welche in der Bildung tätig sind, unterstützen die Kommunen. Insgesamt stehen bislang 113 Stiftungen aus sämtlichen Ländern den Kommunen als Hilfe zur Seite. Weil die Stiftungen entsprechendes Wissen und Erfahrung im Bildungsbereich vorweisen können, stehen sie als unabhängige Partner der Zivilgesellschaft bei, sobald es um bestimmte Themen geht (z. B. die Beratung von Eltern über den individuellen Bildungsgang der Kinder, Vorbereitung von Menschen auf ehrenamtliche Tätigkeiten).

Es beteiligen sich an diesem Programm jedoch nicht nur überregional wirkende Stiftungen, sondern auch 13 Bürgerstiftungen sowie 23 Sparkassenstiftungen. Alle sind im Bildungsbereich tätig. Die Stiftungen geben den Kommunen sowohl ihr Fachwissen als auch ihre Erfahrungen in der Beratung von Prozessen, im Managen von erfolgreich Projekten in der Bildung und in dem Erarbeiten von innovativen Ideen weiter.

Man gründete in 14 Kommunen lokale Stiftungsverbünde mit 3 bis 9 hiesigen Stiftungen. Diese übernehmen zusammen die Patenschaften für ihre jeweilige Heimatkommune. Diese Stiftungen schlossen sich im bundesweiten Stiftungsverbund „Lernen vor Ort“ zusammen.

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