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Dienstbereitschaft an den Feiertagen: große Bedeutung des Apotheken-Notdienstes

Wer an die Dienstbereitschaft rund um die Uhr denkt, denkt zunächst erst an die Krankenhäuser, Feuerwehr oder Polizei. Aber auch die Apotheken besitzen die Dienstbereitschaft rund um die Uhr: sie haben nämlich ebenfalls an 365 Tagen im Jahr Notdienst.

Das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit von NRW untersuchte die Bedeutung des Notdienstes. Martin Katzenbach, der Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein, erklärt, was untersucht wurde: „Die Studie ging der Frage nach, wer den Nacht- und Notdienst nutzt und welche Arzneimittel vorwiegend benötigt werden.“

Die Apotheken führten ein halbes Jahr lang eine Dokumentation durch. Hier notierten sie an zwei Tagen je Woche, was während der Bereitschaft im Notdienst passierte. Es wurden mehr als 15.000 Kunden erfasst. Es wurde etwa jeder dritte Arzneimittelwunsch für Kinder, welche maximal 13 Jahre alt waren, eingekauft. Ferner nahmen Kunden den Not- und Nachtdienst in Anspruch, die zum größten Teil unter 65 Jahre alt waren.

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum die Kunden die Apotheke nicht während der regulären Öffnungszeiten gingen. Der Apotheker erläutert einen Grund: „Sehr häufig nutzen Eltern die Dienstbereitschaft, da ihre Kinder unter Fieber leiden.“ Ferner benötigte man Medikamente gegen bakterielle Informationen, Antibiotika sowie Schmerzmittel. Während der Not- und Nachtdienstbereitschaft verlangte man fast die gleiche Menge an rezeptpflichtigen Arzneimittel wie Medikamente zur Selbstmedikation.

Es gibt unterschiedliche Quellen, in denen die Not- und Nachtdienste der Apotheken in Nordrhein aufgelistet sind. Katzenbach sagt: „Dazu gehören die Lokalzeitungen, Aushänge in den Schaufenstern oder den Türen der Apotheken.“

Es gibt sogar seit neuestem auch die Funktion, dass man mit seinem Mobiltelefon die Rufnummer 22833 anrufen kann oder man schreibt an diese Nummer eine Text-SMS. Sie ist in ganz Deutschland einheitlich und mit ihr kann man die Adresse der nächsten Notdienst-Apotheke abrufen, die sich in der Nähe des eigenen Standortes befindet. Hier betragen die Kosten höchstens 0,69 Euro je Minute. Wer kein Handy besitzt, wählt vom Festnetz aus die Rufnummer (0137) 888-22833.

Selbst mit dem mobilen Internet kann man die nächst gelegene Notdienst-Apotheke abrufen. Man muss lediglich die Internetseite www.22833.mobil eingeben. Der Apotheker informiert weiterhin: „Hier kann sich der Internetnutzer mit einem Klick mit dem telefonischen Notdienstfinder verbinden lassen oder seinen Standort in eine Suchmaske eingeben.“. Außerdem kann man im Internet bei der Apothekerkammer sowie beim Apothekerverband Nordrhein e. V. (www.aknr.de, www.av-nr.de) die Notdienst- oder Apothekensuche abrufen.

Für die Apotheken ist es zum Einen sehr wichtig, dass sie nicht nur eine gute Aus- und Fortbildung vorweisen können (z. B. als Pharmazeutisch-Technischer Assistent/PTA), sondern auch eine sehr gute Beratung bieten können. Zum Anderen sollten sie auch auf den neuesten Stand der Technik sein, wie es schon oben genannt ist. Schließlich besitzen viele junge Leute das mobile Internet wie z. B. auf dem Handy oder in ihrem Laptop. Dadurch können sie rasch die nächst gelegene Apotheke finden, um ein entsprechendes Medikament in der Nacht oder an Feiertagen zu bekommen. Wer in der Apotheke arbeitet, sollte also sehr flexibel sein, weil sie nicht nur ihr Wissen weitergeben, sondern auch 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr arbeiten müssen. Ferner sollten sie im Internet gefunden werden, wenn ein Kunde plötzlich ein Medikament benötigt und gerade unterwegs ist.

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