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Jobs im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum in Deutschland mit etwa 5,3 Millionen Einwohnern. Geprägt im Zuge der Industrialisierung mit vielen Jobs in der Kohle- und Stahlindustrie durchzog sich die Wirtschaft einem Strukturwandel, der die Arbeit in den Dienstleistungssektor verlagert hat.

Jobs und Arbeit im Ruhrgebiet

Jobs in NRW
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ruhr-guide.de - das Online-Magazin für das Ruhrgebiet rund um die Themen Freizeit, Kultur, Ausgehen und Tourismus im Revier.
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Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum in Deutschland mit etwa 5,3 Millionen Einwohnern. Es liegt in Nordrhein-Westfalen und besteht mehrheitlich aus einer Reihe von zusammengewachsenen Großstädten. Die Oberzentren der Region entstanden bereits im Mittelalter und erreichten ihre heutige Ausdehnung und Struktur mit der Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert.

Im Allgemeinen versteht man das Gebiet des Regionalverbands Ruhr (RVR) als Ruhrgebiet. Zum RVR gehören die kreisfreien Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen sowie die Kreise Recklinghausen, Unna, Wesel und der Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Daten im Folgenden beziehen sich daher auf dieses Verwaltungsgebiet. Da der Begriff „Ruhrgebiet“ jedoch keine offizielle Verwaltungsbezeichnung darstellt, sind die genauen Grenzen interpretationsabhängig.

Geschichte des Ruhrgebiets

Industrialisierung

Die Erschließung des Ruhrgebiets als Lieferanten für Kohle und Stahl für die aufstrebende Industrie förderte die Gründung vieler Eisenbahngesellschaften. Siehe hierzu: Liste der Bahngesellschaften und Strecken im Ruhrgebiet

Aufgrund der wirtschaftlichen Expansion wurden Arbeitskräfte angeworben. Die Bevölkerungszahlen stiegen explosionsartig. Die alten Städte am Hellweg erwachten zu neuer Blüte. Vormalige Dörfer entlang der Emscher entwickelten sich zu Großstädten. Qualifizierte Facharbeiter der Bergwerke wurden vielfach in Arbeitersiedlungen, sogenannten Zechenkolonien, untergebracht. Der Ruhrkohlenbezirk wuchs zum größten industriellen Ballungszentrum Europas an.

Strukturwandel

Seit Beginn der Kohlekrise im Jahr 1958 befindet das Ruhrgebiet sich in einer anhaltenden Phase des Strukturwandels, der von großen wirtschaftlichen Anpassungsschwierigkeiten gekennzeichnet ist. Die Industriezweige, auf die sich das Ruhrgebiet begründete, Steinkohleförderung und Stahlindustrie werden rar: Es gibt im Ruhrgebiet nur noch 6 fördernde Bergwerke, eine Kokerei in Bottrop und ein Rohstahlwerk in Duisburg. Bergbau findet heute vor allem in den Randzonen des Ruhrgebiets statt, in der Ruhr- und Emscherzone der Region sind die Zechen inzwischen stillgelegt. Zwischen 1980 und 2002 gingen etwa die Hälfte der 1 Million Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe verloren während etwa 300.000 Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor geschaffen wurden.

Unternehmen und Arbeitsplätze im Ruhrgebiete

Das Ruhrgebiet und insbesondere Dortmund ist für seine Brauereien bekannt. Zu den bekanntesten Brauereien zählt Brau & Brunnen, die Dortmunder Actien-Brauerei, die Privatbrauerei Moritz Fiege und die König-Brauerei.

Der Dienstleistungssektor ist mit den Konzernzentralen von Energie- und Wasserversorgern wie der RWE und E.ON Ruhrgas und Handelskonzernen wie der Aldi-Gruppe, KarstadtQuelle oder der Tengelmann-Unternehmensgruppe ebenfalls stark vertreten. Außerdem gibt es in den häufig als Fußgängerzonen ausgewiesenen Innenstädten und den Einkaufszentren Ruhr-Park, Uni-Center, RheinRuhrZentrum und CentrO zahllose Einzelhändler.

Auch zahlreiche Unternehmen der Logistikbranche haben ihren Sitz oder Standorte wegen der guten infrastrukturellen Anbindung im Ruhrgebiet.

Nach wie vor gilt das Ruhrgebiet als eine strukturschwache Region. Die Gesamtarbeitslosenquote des Ruhrgebiets liegt bei etwa 14% und ist damit unter den regionalen Großräumen die höchste der westdeutschen Bundesländer. Auch die Arbeitslosenquoten einzelner Städte in der Kernzone des Ruhrgebiet gehören zu den höchsten der alten Bundesländer: In Duisburg haben etwa 20% der Bevölkerung keinen Arbeitsplatz und in Gelsenkirchen sind sogar 25 % arbeitslos gemeldet.

Nordrhein-Westfalen wird auch oft kurz als NRW abgekürzt: Stellenangebote NRW.

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