Arbeiten in der Slowakei
Vor allem der Westen der Slowakei (insbesondere rund um Bratislava) profitiert von dem mit den restlichen neuen Mitgliedsstaaten vergleichbar hohen Pro-Kopf-Einkommen. Bratislava ist die zweitreichste Wirtschaftsregion der neuen Beitrittsländer der EU. Dort liegt die Produktivität und Kaufkraft im EU-Durchschnitt.
Aufgrund des Wandels zur Marktwirtschaft brachte dies der Slowakei eine relativ hohe Arbeitslosigkeit. Selbst die Entlassungen in den früheren Staatsunternehmen und in der Landwirtschaft konnten nicht durch die neuen Tätigkeiten in dem Dienstleistungsbereich aufgefangen werden. Selbst die momentan geburtenstarken Jahrgänge drängen jetzt auf den Arbeitsmarkt.
In der Slowakei spielen sowohl der Fahrzeugbau als auch die pharmazeutische und chemische Industrie eine sehr wichtige Rolle. Weitere wichtige Bereiche sind die Stahlindustrie und Nahrungsmittelindustrie.
Bei einer Bewerbung in der Slowakei sollte man Gründe aufführen, warum man in die Slowakei geht und warum man sich für diese Position als geeignet hält. Neben dem antichronologisch oder chronologisch verfasste Lebenslauf sollte man Belege über Abschlüsse oder auch ein Foto beifügen. Ferner sollte man auch die Berufserfahrungen besonders hervorheben. Es ist aber auch wichtig, dass man die hiesige Landessprache spricht.
Deutsche Staatsangehörige müssen sich in der Slowakei registrieren lassen, sofern sie sich mehr als drei Monate in der Slowakei aufhalten. Sie müssen sich innerhalb von 10 Tagen bei dem für den Wohnort zuständigen Amt der Grenz- und Fremdenpolizei registrieren lassen. Dafür brauchten sie einen Antrag und einen validen Reisepass oder Personalausweis. Ferner benötigt man keine Arbeitserlaubnis.
Zusätzlich kann ein Nachweis über den Wohnort (z.B. Mietvertrag) verlangt werden. Sie haben auch die Möglichkeit, eine „Aufenthaltskarte" ausgestellt zu bekommen. Dies ist freiwillig möglich. Die Karte kostet 50 SKK. Der Druck der Karte dauert circa 4 Wochen. EU-Staatsangehörige sind verpflichtet, jederzeit ein gültiges Ausweisdokument bei sich zu tragen und auf Verlangen vorzuzeigen. Die Slowakei gewährt EU-Bürgern uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit. Wer sein Geld in der Slowakei verdienen will, braucht also keine Arbeitserlaubnis. Innerhalb von drei Arbeitstagen nach der Einreise in die Slowakische Republik müssen sich EU-Bürger bei der örtlich zuständigen Ausländerpolizeistelle anmelden. Der Aufenthalt wird dann zunächst für ein Jahr gestattet.
Weitere Informationen zu Arbeiten in der Slowakei


