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Arbeiten in Italien

Um sich auf dem italienischen Arbeitsmarkt beteiligen zu können, hat es wie in den anderen europäischen Ländern nicht gerade leicht. Italien hat eine relativ hohe Arbeitslosigkeit. Jedoch sind die Chancen im nördlichen Italien wesentlich besser als im südlichen Italien, wo die Arbeitslosenquote bei etwa 20 % liegt. In Italien ist es bei der Job- und Wohnungssuche wichtig, persönliche Kontakte zu haben.

Arbeiten in Italien

Wer von Deutschland aus einen Job in Italien sucht, kann die gängigen Zeitungen lesen. Jedoch sind die meisten Zeitungsausgaben, die in Deutschland erhältlich sind, für das Ausland produziert, sodass hier der Anzeigenteil geringer ausfällt. Daher sollte man sich auch im Internet (z. B. bei den Zeitungsseiten, Zeitarbeitsfirmen, Internetportale) und auf Jobmessen informieren.

Bewerber, die in den Bereichen des Managements, der Verkaufsdirektion und im Sekretariat arbeiten wollen, können sich in der Personaldatenbank der Handelskammer registrieren lassen. Ferner sind Initiativbewerbungen direkt bei den Unternehmen üblich. Es ist aber immer noch am Besten, wenn man einen Freund in Italien hat, welcher weis, wo es einen freien Arbeitsplatz gibt.

Die Bewerbungsunterlagen sollten präzise und knapp formuliert sein. Im Anschreiben reicht lediglich der Hinweis, auf welche Position man sich bewirbt und fügt den Lebenslauf bei. Man sollte in der Bewerbung eine gut formulierte Bitte um ein Vorstellungsgespräch schreiben. Lediglich in den Initiativbewerbungen sollte der Bewerber auf die Gründe seiner Initiativbewerbung eingehen.

Das Beifügen von einem Passfoto sowie von Zeugnissen, Diplomen oder anderen Dokumenten ist eher unüblich. Man bringt diese Dokumente und mögliche Referenzen direkt zu einem Vorstellungsgespräch mit. Wenn man auf die persönliche Kontakte hinweist, wirkt dies in Italien nicht unverschämt. Wenn man die Bewerbung verschickt, sollte sie aussagekräftig sein. Ferner sollte sie den Zusatz „Vi autorizzo a trattare i miei dati ai sensi della legge 675/96“ nicht vergessen.

In Italien kann sich ein Einstellungsverfahren etwas hinziehen. Es ist in der Regel nicht üblich, die Bewerbungsunterlagen zurückzuschicken. Man sollte sich daher nach etwa drei Wochen nach dem Versand der Bewerbung telefonisch bei dem Unternehmen melden.

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