Franzosen kaufen weniger ein
Der Konsum, der als letzter Pfeiler der auch in Frankreich schwächelnden Wirtschaft galt, ist in den letzten Monaten stark zurückgegangen. Die INSEE, französische Nationale Institut für Statistik und Wirtschaftsforschung, gab an, dass 2,7% weniger Geld für Produkte wie Lebensmittel ausgegeben wurde.
Laut Alexander Law lässt sich von diesen Zahlen noch keine Tendenz ablesen. Trotzdem stellen diese Zahlen einen ernstzunehmenden Einschnitt dar, der vor allem die Händler trifft. Dabei spielt die Größe der Geschäfte keine große Rolle – kleine und große Händler sind betroffen. Große Supermaktketten wie Carrefour, Casino und Auchan mussten 2009 einen Rückgang der Umsätze um 2 bis 3% in Kauf nehmen.
Auch in Frankreich leben die Menschen in Zeiten der Krise preisbewusster. Anstatt teure Lebensmittel in den Einkaufskorb zu füllen, werden immer häufiger günstige Alternativen gesucht. Die sonst eher als typisch deutsch genannte Tugend der Sparsamkeit hält demnach auch bei unseren westlichen Nachbarn Einzug.
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