Jobpilot: Shoppen im Internet während der Arbeitszeit - Knapp die Hälfte der Europäer tut es
In Deutschland kaufen oder ersteigern 18 Prozent der Beschäftigten regelmäßig vom Firmenanschluss aus Waren in Online-Shops und Auktionsplattformen. Hierzu gesellen sich weitere 29 Prozent Gelegenheitsshopper. Dies ergibt eine europaweite Online-Umfrage des Karriereportals jobpilot.de.
Nach dieser Umfrage liegt Deutschland damit etwa im europäischen Durchschnitt. Allerdings haben viele deutsche Arbeitnehmer auch ein reines Gewissen: 42 Prozent halten sich an Verbote und verzichten auf Einkäufe im Netz während der Arbeitszeiten - im europäischen Durchschnitt liegt dieser Anteil lediglich bei 39 Prozent.
Zu den aktivsten Konsumenten gehören Österreicher und Tschechen mit jeweils 56 Prozent. Anders dagegen pflichtbewusste Briten und Italiener: Für 47 beziehungsweise 45 Prozent kommt Ersteigern und Versteigern während der Bürozeiten nicht in Frage - sofern die Geschäftsführung ein Verbot ausspricht. Entsprechend weniger gehen online einkaufen. Lediglich um die 40 Prozent der Befragten nutzen den Internetanschluss der Firma. Gleiches gilt auch für Franzosen.
Im Mittelfeld der Power- und Gelegenheitsshopper bewegen sich weiterhin mit gut 50 Prozent Polen, Ungarn und Schweizer.
jobpilot.de befragte insgesamt 3.027 Männer und Frauen aus neun europäischen Ländern.
(Quelle: Jobpilot.de, 20.01.2004)


