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Pessimismus bei Europas Jobsuchenden: Viele rechnen von der Bewerbung bis zur Einstellung mit mehr als sechs Monaten Wartezeit

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Die Stimmung unter Jobsuchenden in Deutschland ist trübe. 43 Prozent sind der Meinung, sie würden mehr als sechs Monate brauchen, um eine neue Anstellung zu finden.

Lediglich Italiener und Schweizer sehen die Suche nach einem neuen Job noch pessimistischer: 55 beziehungsweise 44 Prozent der Befragten glauben, derzeit mehr als sechs Monate nach einer neuen Aufgabe suchen zu müssen. Ähnlich düster beurteilen in Belgien und Polen vier von zehn Befragten die Lage. Das ergab eine im September europaweit durchgeführte Online-Umfrage des Karriereportals jobpilot. Insgesamt haben 15.266 Teilnehmer aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Schweiz und Tschechien teilgenommen.

Nicht ganz so betrübt sehen die Österreicher, die Franzosen und auch die Briten in die Zukunft. In diesen Ländern erwartet jeder fünfte Umfrage-Teilnehmer, maximal einen Monat ohne Arbeit zu sein. Es folgen Belgien mit 19 Prozent, Tschechien mit 15 Prozent und Polen mit zwölf Prozent. In Deutschland glauben hingegen nur acht Prozent der Befragten, höchstens einen Monat für die Jobsuche zu benötigen.

Im europaweiten Durchschnitt gehen elf Prozent davon aus, dass sie nur bis zu einem Monat für die Jobsuche benötigen würden. 42 Prozent der Europäer sehen keinen Hoffnungsschimmer und rechnen mit mehr als sechs Monaten Suche nach einem neuen Job.

(Quelle: Jobpilot AG, 08.10.2003)

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