Einigkeit unter Europas Angestellten - Bei Jobverlust am liebsten in die Selbständigkeit
Als Reaktion auf eine Kündigung nennen europäische Arbeitnehmer die Bereitschaft zur Existenzgründung an erster Stelle. Grund: Sie wollten schon immer ihr eigener Chef sein. Dies fand das Karriereportal jobpilot.de in einer Umfrage unter 6.023 Teilnehmern aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, der Schweiz, Tschechien sowie Ungarn heraus.
Durchschnittlich wählen 60 Prozent der Befragten die Selbständigkeit vor dem Gang zum Arbeitsamt, wobei 36 Prozent dies aus Überzeugung tun und für 24 Prozent die Selbständigkeit nur Mittel zum Zweck ist. An der Spitze stehen die Briten mit 71 Prozent, gefolgt von Italien und Polen mit jeweils 65 Prozent. Im Mittelfeld liegen Deutschland, Frankreich, die Schweiz und Belgien mit 62, 57, 55 beziehungsweise 54 Prozent. Weiter abgeschlagen stehen mit jeweils 52 Prozent die Anrainer Österreich und Ungarn, Schlusslicht bildet Tschechien mit 48 Prozent.
Eine Entscheidung gegen wirtschaftliche Unabhängigkeit beruht auf unterschiedlichen Beweggründen: 21 Prozent aller Befragten schätzen das Risiko für eine Selbständigkeit generell als zu hoch ein. Dagegen würden sich durchschnittlich 19 Prozent der Teilnehmer bei entsprechender Förderung durch den Staat zu einer Existenzgründung entschließen - auch in Deutschland.
(Quelle und Grafiken: Jobpilot AG, 15.09.03)


