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Belebung am Arbeitsmarkt noch nicht zu spüren

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Online-Stellenbörsen und Unternehmens-Websites verzeichnen weniger Stellenangebote als im April 2003

Von Mai bis Juli dieses Jahres suchten die Unternehmen weniger Personal über das Internet als in den ersten Monaten: Nach einer Erholung im Frühjahr geht der jobpilot-Index im Vergleich zum Vorquartal von 100 auf 94 Punkte zurück. In Zusammenarbeit mit dem Institut Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen erfasst das Karriereportal jobpilot.de viermal jährlich die Entwicklung der Stellenanzeigen auf den größten Internet-Jobbörsen sowie wichtigen Unternehmens-Webseiten in Deutschland.

Durch die leichte Abnahme online geschalteter Stellen sinkt der jobpilot-Index auf das Niveau vom letzten Herbst. Während Unternehmen das Anzeigenvolumen bei Jobbörsen lediglich um fünf Prozent reduzieren, schreiben sie auf ihren eigenen Webseiten 14 Prozent weniger Stellen aus.

Anders diesmal beim normierten Adecco-Index, der in regelmäßigen Abständen die Stellenangebote deutscher Tageszeitungen analysiert: Er liegt mit einem Wachstum um zwei Prozent von 66 auf 68 Prozent leicht über dem Wert von April.

Im Vergleich zum Vorjahr verlieren aber beide Indizes: An der Spitze liegen Print-Anzeigen mit einem Verlust von 32 Prozent; ein Minus von fünf Prozent verzeichnen die Online-Stellenbörsen. Das Karriereportal jobpilot.de startete den Vergleich auf Basis 100 für jeden Bereich im Sommer 2002.

Ergebnisse zu den einzelnen Berufsgruppen finden Sie unter www.jobpilot-index.de

Abbildung 1: jobpilot-Index und Teilindizes Juli 2002 bis Juli 2003

jobpilot-Index

Abbildung 2: jobpilot-Index (Stellen in Online-Medien) und normierter Adecco Index (Stellen in Printmedien)

Vergleich Online- und Print-Stellenmarkt

Der jobpilot-Index

Der jobpilot-Index wird viermal pro Jahr erhoben. Erste Erhebung war im Juli 2002. Die Publikation des Index erfolgt jeweils im Februar, Mai, August und November. Ziel ist es, die Anzahl der Online-Stellenangebote von zehn der 15 wichtigsten Internet-Stellenbörsen und zehn der 100 größten Unternehmen im repräsentativen Branchenmix in Deutschland im Zeitverlauf abzubilden.

Zur Bildung von Teilindizes werden dabei die Stellenausschreibungen zehn Berufskategorien zugeordnet. Die zugehörige Systematik wurde in enger Anlehnung an die Systematik des Bundesinstituts für Berufsbildung und die Berufskennziffern des statistischen Bundesamtes entwickelt.

Der jobpilot-Index stellt eine wichtige Orientierungsgröße für die Beurteilung des Internet-Stellenmarkts dar. Allein der Teilindex der Jobbörsen berücksichtigte im Januar 2003 über 47.000 Stellenangebote. Für den gleichen Zeitraum wies die Bundesanstalt für Arbeit im Stelleninformationssystem SIS über 56.000 Vollzeitstellenangebote für die letzten vier Wochen aus. Der jobpilot-Index beruht demnach auf einem Volumen von Stellenangeboten, das durchaus eigenständige Einschätzungen von Entwicklungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erwarten lässt.

(Quelle: jobpilot, 19.08.3)

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