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Das Praktikumszeugnis

Benötigen Sie nach Abschluss des Praktikums eine Bestätigung dafür, dass Sie in dem jeweiligen Unternehmen gearbeitet haben sollten Sie wissen, dass unterschieden werden kann zwischen einem einfachen (reiner Tätigkeitsnachweis) und einem qualifizierten Arbeitszeugnis.

In dem einfachen Zeugnis wird lediglich schriftlich festgehalten, dass Sie in dem Unternehmen ein Praktikum gemacht haben und von wann bis wann dies geschehen ist.

Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis ist natürlich immer besser, aber einen wirklichen Anspruch darauf haben nur sehr wenige Praktikanten. Ein vollständiges qualifiziertes Praktikumszeugnis besteht aus folgenden Abschnitten:

Praktikumszeugnisse - Eine einzige Übertreibung

Den meisten sind Zeugnisse nur als formale Notentabellen aus Schulzeiten bekannt. Beim Eintritt in das Berufsleben zeigt sich diese schriftliche Bewertung allerdings in einem neuen Gewand: Jeder Praktikant hat bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein Zeugnis. Doch welche Beurteilung steckt tatsächlich hinter den scheinbar schmeichelnden Formulierungen?

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  • Beginn Datum
  • Einleitung
  • Beschreibung der zuletzt ausgeübten Tätigkeit
  • Leistung Lern- und Arbeitsbereitschaft
  • Lern- und Arbeitsbefähigung
  • Fachwissen
  • Lern- und Arbeitsweise
  • Lern- und Arbeitserfolg
  • Herausragende Erfolge
  • zusammenfassendes Leistungsurteil
  • Verhalten zu Internen
  • Verhalten zu Externen
  • Sonstiges Verhalten
  • Ende Beendigungsformel
  • Dankesformel

Mängel, die innerhalb eines Arbeitszeugnisses auftauchen können sind aufgelistet unter: www.arbeitszeugnis.de/zeugnismaengel.php

Sie sollten sich im Klaren darüber sein, dass es eine eigene „Zeugnissprache“ gibt. Durch diese ist es den Personalern möglich, Arbeitszeugnisse zu schreiben, die sich zwar gut anhören, häufig aber einer schlechten Note entsprechen. Es gibt einige Floskeln, auf die man achten kann und auch achten sollte. Beispielsweise entspricht die Formulierung „zu unserer vollen Zufriedenheit“ der Note 3, „zu unserer vollsten Zufriedenheit“ der Note 2 und „stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“ der Note 1. Auch gibt es Geheimcodes, z.B. für so problematische Punkte wie „...hat gelästert“ und „...hat Alkohol getrunken“.

Sie sehen schon; es lohnt sich, einen Ratgeber zur Hand zu nehmen (siehe Buchtipps). Es gibt schlichtweg zu viele Tipps und Tricks, auf die man Acht geben muss, um sie hier alle aufführen zu können. Manchmal geben einem die Arbeitgeber auch die Möglichkeit, ein eigenes Zeugnis zu erstellen. Dies kann sowohl als Chance als auch als Risiko angesehen werden. Wie oben bereits erwähnt sollten Sie auf jeden Fall mit Büchern arbeiten und das Zeugnis im Anschluss von einem Experten durchsehen lassen. Es gibt einfach zu viele Fallen, in die man tappen kann.

Haben Sie in dem für sie erstellten Praktikumszeugnis Mängel entdeckt lohnt es sich auf jeden Fall, im Nachhinein noch nachzufragen und das Dokument gegebenenfalls korrigieren zu lassen. Manchmal sind sich die Personaler selbst nicht bewusst, dass sie sich eines Geheimcodes bedient oder Formulierungen gewählt haben, die Sie in keinem guten Licht dastehen lassen. Wenn der Personaler aber erklären kann, warum er die jeweilige Formulierung gewählt hat müssen Sie dies akzeptieren. Anspruch auf ein gutes Zeugnis haben Sie schließlich nicht.

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