Die persönliche Bewerbung
Nicht bei allen Unternehmen ist eine komplett ausgearbeitete schriftliche Bewerbung nötig, Kontakt kann man auch persönlich herstellen, entweder auf einer Firmenkontaktmesse oder direkt in den Räumen des Unternehmens.
Sie ist vor allem bei kleineren Betrieben zu empfehlen. Wichtig ist hier eine sehr gute Vorbereitung auf das erste Gespräch, also holen Sie so viele Informationen wie möglich über das Unternehmen und das mögliche Einsatzgebiet ein.
Ihre Kleidung sollte zur Firma und den Mitarbeitern passen, denn es macht schon einen Unterschied, ob Sie sich in einer Bank oder einem Comicladen vorstellen. Bei beiden werden Sie mit der falschen Kleidung wohl eher nicht ernst genommen. Sprechen Sie Gesprächspartner auch mal mit ihrem Namen an und machen Sie deutlich, was ihre Motivation für das Praktikum ist, möglichst mit einer Begründung, warum Sie sich gerade bei diesem Unternehmen bewerben. Liefern Sie dabei gute und stichhaltige Argumente. Versuchen Sie auch schon einige Aufgaben zu nennen, die Sie im Praktikum kennen lernen möchten und fragen Sie, ob es bestimmte Anforderungen an Praktikanten gibt.
Den Zeitraum des Praktikum sollten zunächst Sie vorschlagen, der Verantwortliche wird Ihnen sagen, ob das Praktikum dann möglich ist oder einen anderen Zeitraum anbieten. Am Ende bedanken Sie sich für das Gespräch und lassen sich die Kontaktdaten geben. Im Idealfalls werden sie gebeten, ihre schriftlichen Unterlagen einzureichen oder noch besser: Sie bekommen gleich das Praktikum.
Vorteil: Man hat schon einen ersten Eindruck vom Unternehmen und kann schon einmal spezielle Informationen einholen sowie nach einem Ansprechpartner für die schriftliche Bewerbung fragen.
Nachteil: Hoher Zeitaufwand und teilweise auch hohe Kosten.
Tipp: Man muss nicht zu jedem Unternehmen einen persönlichen Kontakt aufbauen, setzen Sie Prioritäten und weichen ggf. auf das Telefon aus.


