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Sechswöchiges Praktikum im Bereich PR und Marketing bei Stellenboersen.de

Immer mehr Studenten zieht es in den Semesterferien aus dem Studentenleben in die Berufswelt, um das, was sie in der Theorie in ihren Vorlesungen lernen, bei einem Praktikum in die Praxis umzusetzen. So beschloss auch die 25-jährige Dorina im Oktober letzten Jahres, ein Praktikum im Bereich PR und Marketing zu absolvieren, um Berufserfahrungen zu sammeln. Daraufhin bewarb sich die Magisterstudentin bei Stellenboersen.de, wo sie nun seit fünf Wochen Teil des Teams ist. Über ihre Erwartungen, die bisherigen Erfahrungen und ihre Pläne für die Zukunft berichtete die Paktikantin in einem Interview.

Sechswöchiges Praktikum im Bereich PR und Marketing bei Stellenboersen.de

Für Dorina beginnt nun die sechste und damit letzte Woche ihres Praktikums bei dem Berufs- und Karrieremagazin Stellenboersen.de. Wir sitzen auf dem Balkon des Büros, trinken Kaffee und essen Schokolade. Dann beginne ich, ihr meine Fragen zu stellen.

Dorina hatte vor diesem bereits zwei Praktika im Bereich Journalismus absolviert, so sei es ihr wichtig gewesen, nun einmal etwas zu machen, das über den Journalismus hinausgeht, ihn mit der Organisation verbindet. Als sie im Internet auf die Anzeige von Stellenboersen.de stieß, war sie froh, genau das gefunden zu haben, was sie wollte und bewarb sich sogleich. Stellenboersen.de habe außerdem ihr Interesse geweckt, da sie bei einem Praktikum dort die Gelegenheit bekommen würde, mehr mit dem Internet zu arbeiten und dies zudem noch in einem jungen Team, das größtenteils aus Studenten besteht.

Das darauf folgende Vorstellungsgespräch beschreibt sie als „nett, aber komisch“. Denn erst als sie im Büro ankam, stellte sie fest, dass sie die Personalerin kannte, von der sie nun befragt werden sollte. Des Weiteren war es das erste Bewerbungsgespräch dieser Art für Dorina. Es war „sehr offiziell, ein typisches Vorstellungsgespräch“. Ihre anderen Praktikumsplätze hatte sie immer nach vorherigem E-Mail Kontakt bekommen.

So merkwürdig kann das Gespräch jedoch nicht gewesen sein, denn acht Monate später klingelt es um Punkt neun Uhr fünfzehn in der Burgstraße 37b und Dorina betritt das Büro, um den ersten Tag ihres Praktikums zu beginnen.

Ihre Aufgabe war zunächst, Pressemitteilungen zu bearbeiten und in die richtigen Ordner einzupflegen. Am Nachmittag beschäftigte sie sich dann damit, verschiedene Internetseiten von Stellenboersen.de auf Webkataloge zu verlinken. Dies sei nach einer Weile doch etwas „nervig“ gewesen, da die Arbeit wenig abwechslungsreich war. Außerdem sei es anstrengend gewesen, acht Stunden lang vor dem Computer zu sitzen. Über das Team sagt sie, dass sie sich gar nicht neu, sondern schnell dazugehörig gefühlt habe.

Da die Aufgaben des ersten Tages nur zur Einführung dienten, wurde Dorina schnell mit spannenderen Aufgaben betraut. Dazu gehört beispielsweise das Gewinnen von Anzeigenkunden für eine Sprachreisenseite oder das Entwerfen von Layouts für Flyer. Manchmal arbeitet sie auch in der Redaktion mit. So hat sie unter anderem einige Interviews geführt und Buchrezensionen geschrieben.

Als ich Dorina frage, ob sich ihre Erwartungen an das Praktikum erfüllt haben, lautet ihre Antwort: “Ja, auf jeden Fall. Sie wurden sogar übertroffen.“ So habe sie nicht mit einem solch netten und großen Team gerechnet. Dies habe sie positiv überrascht.

Dorina erläutert, sie habe viel neues gelernt, insbesondere im Bereich der Technik und des Internets. So verfüge sie nun beispielsweise über Grundkenntnisse in HTML. Außerdem habe sie über das Marketing vieles dazu gelernt. So wisse sie nun überhaupt erst, welche Aufgaben alle in diesen Bereich fielen. Besonders spannend fand Dorina, zu erleben, wie es ist, zusammen mit einem jungen Team in einem Unternehmen produktiv zu sein. So hat sie auch Mut gewonnen, indem sie miterlebt hat, wie eine eigene Firma funktioniert. Sie kann sich nun vorstellen, später vielleicht auch mal ihr „eigenes Baby“ zu haben, sagt die Marketingpraktikantin.

Als wir über ihre Pläne für die Zukunft sprechen, erzählt Dorina, dass es ihr, ebenso wie in diesem Praktikum, später wichtig ist, etwas zu machen, das über den Journalismus hinausgeht, ihre Arbeit aber gegebenenfalls mit diesem verbindet. Dorina lacht und fügt hinzu, sie könne auch einfach einen Teeladen in der Schweiz eröffnen, sollte alles nicht klappen. An Erfahrung dazu würde es ihr nicht fehlen, schließlich jobbt die Studentin nebenbei in einem Teefachgeschäft in der Göttinger Innenstadt.

Ab nächster Woche wird sie erst einmal ihrem Lieblingshobby nachgehen - dem Reisen. Zweieinhalb Wochen wird sie Osteuropa erkunden, auf dem Weg von Budapest nach Istanbul. Die Erfahrungen, die sie dort macht, werden auch in ihrem Internet-Blog nachzulesen sein können.

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