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Deutschland wird Wissensweltmeister - oder bleibt in der Abseitsfalle stecken

Das Ziel für die Nationalmannschaft ist klar definiert: 2006 wollen wir Weltmeister werden! Jedem Zuschauer und Trainer – Deutschland hat mindestens in jedem Wohnzimmer einen – sind die essenziellen Fragen dieser Meisterschaft klar: Stimmt das Training? Wie fit sind die Spieler? Holt jeder das Beste aus sich heraus? Spielen wir als Team oder spielt jeder für sich? Der internationale Vergleich spielt sich aber nicht nur im Rahmen der fußballerischen „Champions League“ ab, sondern stellt sich auch jedem Unternehmen – sogar jedem einzelnen Arbeitnehmer. Es geht in der Arbeitswelt schon längst nicht mehr nur um Produktionskapazitäten, sondern um ein viel wichtigeres Gut – das Wissen. Ein enger Zusammenhang effizientes Management des intellektuellen Kapital von Unternehmen ist mit entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg.

Geht der Trainer oder das Team?
Deutschlands Wissensarbeiter spielen schon längst in einer permanenten globalen Meisterschaft. Sie haben Saisonziele, Trainingslager und immer wieder auch Endspiel-Situationen. Im Unterschied zum Fußball geht hier nach einer schlechten internationalen Platzierung aber auf lange Sicht nicht der Trainer, sondern die Mannschaft. Daher ist die Frage, ob das Training stimmt und die Spieler fit sind, von weitreichender Bedeutung. Ein Steckenbleiben in der Abseitsfalle kann hier einen jahrelangen Abstieg in die industrielle Regionalliga zur Folge haben.

Wenn die Saisonziele für Politik und Wirtschaft definiert worden sind, steht automatisch die Frage nach dem richtigen Trainingslager im Raum. Wie muss das Spiel gestaltet werden, um erfolgreich abzuschneiden? Wie kann das Wissen über Gegner, Mitspieler und Fans effizient eingesetzt werden?

Mit dem „Wie“ aus der Abseitsfalle
„Wissen ist in der heutigen Gesellschaft zu einem Modewort geworden, dem man kaum noch ausweichen kann. Es ist ‚in’, über ‚Wissen’ öffentlich zu diskutieren“, erläutert Günther M. Szogs, Leiter der Abteilung Skill Resources der Commerzbank. „Dabei wird die tatsächliche Problemlage oft nicht getroffen. Es ist keine sensationelle Entdeckung, dass Unternehmen mit Wissen umgehen. Die spannendere Frage ist vielmehr, wie sie es tun.“

Nur über das „Wie“ kann Wissen zum ernstzunehmenden Produktionsfaktor werden, über den dann Wettbewerbsvorteile erreicht werden können. Mit der Betrachtung des „Wie“ kann der Wissensweltmeister Deutschland den Weg aus der Abseitsfalle finden.

Wie man die Saisonziele definiert, das Team auf Vordermann bringt und mit Wissen im Wettbewerb ganz oben in der Tabelle landet, präsentiert die LEARNTEC – 14. Internationaler Kongress und Fachmesse für Bildungs- und Informationstechnologie – u. a. in ihrer Eröffnungsveranstaltung „Wissensweltmeister Deutschland – Wege aus der Abseitsfalle“ am 14. Februar 2006 in Karlsruhe. EnBW-Vorstandschef Prof. Dr. Utz Claassen und der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger werden mit dem Frankfurter Zukunftsforscher Dr. Bernhard von Mutius die Frage nach Deutschlands Zukunft in der globalen Wissensgesellschaft diskutieren.

„Die inhaltliche Weiterentwicklung der LEARNTEC zu einer Kongressmesse, die die E-Learning-Branche und die Wissenswirtschaft zusammenführt, wird durch den Slogan: ‚LEARNTEC – Wissen, was kommt.’ dokumentiert“, erläutert Prof. Dr. Uwe Beck, zusammen mit Prof. Dr. Winfried Sommer wissenschaftlicher Leiter und Mitbegründer der LEARNTEC. „Die Veranstaltung trägt, ohne die klassischen E-Learning-Themen zu vernachlässigen, den Erfordernissen einer Wissensgesellschaft verstärkt Rechnung.“

Auf dem 14. Internationalen Kongress und Fachmesse für Bildungs- und Informationstechnologie erfahren Sie vom 14. bis 16. Februar 2006 gleichzeitig in vielen praxisorientierten Themen-Arenen und Ausstellungsbereichen sowie Kongress-Sektionen, wie sich Wissensmanagement und E-Learning heute effizient und gewinnbringend einsetzen lässt.

(Quelle: Learntec, 16.11.2005)