Schulklassen erobern IdeenExpo
Viele Klassenzimmer blieben heute in und außerhalb Niedersachsens leer. Weit mehr als die 12.500 Schülerinnen und Schüler, die sich im Vorfeld für heute angemeldet hatten, machten sich zusammen mit ihren Lehrern auf den Weg zur IdeenExpo aufs Messegelände Hannover. Darunter sogar weit angereiste Schulklassen aus Nürnberg und aus dem thüringischen Artern. „Wir sind begeistert, wie viele Schulklassen wir schon am ersten Wochentag der IdeenExpo begrüßen konnten.
Für den Rest der Woche liegen uns weitere 57.500 Anmeldungen vor.“, freut sich Wolfgang Weidemann, Geschäftsführer der IdeenExpo GmbH. Der heutige Montag war aber nicht nur der Tag der Schülerinnen und Schüler, auch zahlreiche Vertreter der Bundes- und Landesregierung schnupperten IdeenExpo-Luft: Ministerpräsident Christian Wulff, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Annette Schavan, der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann, Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann und der Innenminister Uwe Schünemann zeigten sich auf ihren Rundgängen übers IdeenExpo-Gelände beeindruckt von der Vielfalt der Exponate und der Begeisterung der jungen Besucher.
Auch das Rahmenprogramm traf den Nerv der Schulklassen. „Chemie ist, wenn es knallt und stinkt, Physik ist das, was nie gelingt.“, lautet eine alte Volksweisheit. Von wegen, die Show der Physikanten war ein Volltreffer. Hier erlebten die Schülerinnen und Schüler wie Fässer implodierten, Wärmflaschen explodierten und wie es sich anfühlt, wenn Strom durch den eigenen Körper fließt. Sehr gefragt waren neben den über 400 Mitmach-Exponaten auch die verschiedenen Workshops. Die Salzgitter AG zeigte zum Beispiel, wie man Stahl zum Leuchten bringt. Die Teilnehmer eines Wokshops des Landeskriminalamts Niedersachsen untersuchten DNA-Spuren und identifizierten einen möglichen Täter.
Dass man auch in der Formel 1 fit in Sachen Naturwissenschaft und Technik sein muss, erklärte Rennfahrer Timo Glock in der Morning-Show: „An den beiden Toyota-Formel 1 Autos arbeiten über 650 Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen: Maschinenbau, Aerodynamik, Fahrzeugtechnik und natürlich Elektronik, die Vielfalt ist sehr groß. Da sind auch junge Leute ab 20 dabei, die ihre Ideen einbringen können und auch immer mehr Verantwortung übernehmen.“
(Quelle: IdeenExpo, 07.09.2009)


