Exponat der Woche: Schmieden, Schweißen und Hämmern im Mobilen Schmiedelabor
Handwerk hat ja bekanntlich goldenen Boden. Die gute Zukunftsaussicht ist sicherlich ein wichtiges Argument, wenn sich Jugendliche heute für eine Ausbildung im handwerklichen Bereich entscheiden. Dass schmieden, hämmern und schweißen auch eine Menge Spaß machen kann, davon können sich die Besucher der IdeenExpo 2009 am Exponat ‚Mobiles Schmiedelabor’ selbst ein Bild machen.
Das „Mobile Schmiedelabor“ des Künstlers Andrea Rimkus (Springe) und der Meyer Werft (Papenburg) zeigt Kindern und Jugendlichen die traditionsreiche Kunst des Schmiedens. Sie vermittelt aber jedoch weit mehr als nur handwerkliche Erfahrung. „Kinder und Jugendliche lernen, zu begreifen“, so Andreas Rimkus und Dirks Kreutzmann, Ausbildungsleiter der Meyer Werft. Aus dem Schmiedelabor wird so schnell eine Ideenschmiede.
Mit Hämmern, Zangen und Ambossen (einer davon für Rollstuhlfahrer) werden zahlreiche physikalische Prinzipien beim Schmiedevorgang interaktiv demonstriert. An mehreren Feuerstellen schmieden die Schüler kleine Teile eines Schiffes, die im Verlauf der IdeenExpo zu einem kompletten Schiff „zusammengesetzt werden“. So entsteht während der diesjährigen IdeenExpo in Hannover ein drei bis vier Meter hohes Kunstwerk. Unter Anleitung von Ausbildern und Azubis der Meyer Werft können die Kinder und Jugendliche zudem erste Schweißversuche machen.
(Quelle: IdeenExpo, 20.05.2009)


