VW stellt sich auf der IdeenExpo vor
Auf der Ideen Expo in Hannover wurden dieses Jahr viele interessante Neuentwicklungen präsentiert. Die Unternehmer hatten die Möglichkeit Schüler von ihren neuen Ideen zu begeistern, so überzeugte beispielsweise der Stand der Volkswagen AG durch seine klare und einfache Struktur.
Auf der Ideen Expo in Hannover wurden dieses Jahr viele interessante Neuentwicklungen präsentiert. Die Unternehmer hatten die Möglichkeit Schüler von ihren neuen Ideen zu begeistern, so überzeugte beispielsweise der Stand der Volkswagen AG durch seine klare und einfache Struktur.
Er stellte die neuesten Forschungen zur Brennstoffzellenenergie dar, zu der schon mehrere Experimente gemacht wurden und mit der demnächst ein Auto betrieben werden soll. Da Kohlenstoff auf unserer Erde der meist genutzte Rohstoff ist und man ihn in Kohle, Erdöl und Erdgas findet, neigt sich dieser Vorrat schon seit geraumer Zeit dem Ende entgegen. Durch den hohen Verbrauch von Kohlenstoff wird enorm viel Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre abgegeben und diese zerstört. Das führt wiederum zu einer Verletzung der Biosphäre, Pflanzen- und Tierwelt. Der von uns verbrauchte Kohlenstoff, kann sich so nicht regenerieren und wird aufgebraucht. Unsere Welt ist vom Kohlenstoff abhängig und er Grundlage des Lebens ist. Daher gestaltet es sich für uns als sehr gefährlich, dieses Produkt zu vernichten. Die globale Energieversorgung hängt zu 80 Prozent von fossilen Brennstoffen ab und die westlichen Länder sind auf die Länder mit den höchsten Erdölvorkommen, meist Länder mit einer sehr instabilen politischen Situation, angewiesen. Um diese Abhängigkeit zu mindern und die stetig steigenden Importe, die derzeit in Deutschland schon bei 97 Prozent des Erdöls, 82 Prozent des Erdgases und 64 Prozent der Steinkohle liegen, zu verkleinern, müssen neue Techniken entwickelt werden. Diese sollten mit erneuerbaren Energien, wie der Solarenergie oder Windkraft, funktionieren, damit die geringen Kohlenstoffvorräte nicht aufgebraucht werden. Beispielsweise die Volkswagen AG einige neue Strategien zur nachhaltigen Mobilität entwickelt, um einen ersten Schritt in Richtung Unabhängigkeit des Importgeschäfts und Verbesserung des Klimawandels zu gehen.
Am Stand des VW - Konzerns am Eingang des deutschen Pavillons wurde der Besucher gleich mit einem weisen Spruch von Jules Verne begrüßt: „Was werden die Götter einmal statt Kohle verbrennen?“, fragte der Seemann. „Wasser“ antwortete Smith. „Wasserstoff und Sauerstoff werden für sich oder zusammen zu einer unerschöpflichen Quelle von Wärme und Licht werden, von einer Intensität, die Kohle überhaupt nicht haben könnte; das Wasser ist die Kohle der Zukunft.“ (Aus „Die geheimnisvolle Insel“, 1874).
Kompetente Mitarbeiter informierten die Interessenten sofort rund um alles Wissenswerte. So erklärte Rouven beispielsweise: „Der Vorteil der Brennstoffzelle ist, dass sie aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom erzeugt und als Abgas nur Wasser entsteht. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber einem normalen Verbrennungsmotor, der eben erstmal fossile Brennstoffe braucht...und dazu noch Kohlenstoffdioxid imitiert..., im Prinzip hat man beide Probleme mit der Brennstoffzelle nicht, man hat nur Wasser als Abgas und man braucht auch keine fossilen Brennstoffe.“ Auch für direkte Beispiele im Verbrauch war gesorgt, der erste Prototyp, HyMotion I bis III von VW, ein mit Brennstoffzellen betriebener Wagen konnte etwas entfernt vom Gelände auf dem ADAC - Sicherheitscenter, getestet werden.
Aber nicht nur die Brennstoffzelle ist ein neues Experiment von VW, auch im Bereich des Elektromotors wird fleißig geforscht. Dieser benötigt keine so aufwendige Vorarbeit wie die Brennstoffzelle, bei der der Wasserstoff erst getrennt und konserviert werden muss. Der Elektromotor wird ganz einfach mit wiederaufladbaren Batterien betrieben, wobei allerdings die Sicherheit und Lebensdauer dieser Batterien noch gesteigert werden muss. Der Besucher wurde am Stand von VW sofort ausführlich informiert und die neuen Entwicklungen in allen technischen Gebieten wurden schlüssig und klar dargestellt.
Almut Jenß


