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Youth For Understanding auf der Expolingua

Viele Jugendliche träumen schon in der Schulzeit davon, fremde Länder und Kulturen kennen zu lernen. Das Deutsche Youth for Understanding Komitee e.V. (YFU) bietet deshalb Schülern die Chance, für ein Jahr im Ausland zu leben und in einer Gastfamilie zu wohnen. Viele Einblicke in das Programm konnten die Besucher auf der Expolingua 2011 in Berlin bekommen. Hier zeigten sie, worauf es beim Schüleraustausch ankommt.

Youth For Understanding auf der Expolingua

Gerade weil die Jugendlichen noch nicht volljährig sind und im Ausland allein gelassen werden können, ist die Aufnahme in einer Gastfamilie ideal. Neben dem neuen Land und der Sprache lernen die Teilnehmer das Alltagsleben in einer Familie kennen und bekommen den nötigen Rückhalt. Seit 1957 kümmert sich die Austauschorganisation um die Vermittlung in die passende Gastfamilie, die richtige Schule und sonstige Fragen zum Auslandsaufenthalt. Den Zielländern wird dabei fast keine Grenze gesetzt: Ob Frankreich, USA, Südafrika oder Japan – die YFU bietet Austauschprogramme in über 40 Ländern auf der ganzen Welt an. So können Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren in eine neue Kultur eintauchen, Fremdsprachenkenntnisse und viele Erfahrungen sammeln. Gerade in diesem Alter sind die Schüler offen für neue Länder und Lebensweisen, was ihnen bei der Bildung ihrer Persönlichkeit enorm weiter hilft. Der Austausch ist dabei auf 12 Monate festgelegt, damit die Teilnehmer ganz in dem neuen Land ankommen und sich auf den neuartigen Alltag einlassen können.

Die Zielgruppe der YFU auf der Expolingua waren Schüler der 9. und 10. Klasse, die Lust haben, ein Jahr im Ausland zu verbringen. Ebenso suchte der Verband, der bis auf die Geschäftsstelle ehrenamtlich organisiert ist, nach Gastfamilien, die bereit sind, einen Austauschschüler aufzunehmen. Da die Bewerberzahl bei YFU stetig steigt, bemüht sich der Verband jedes Jahr aufs Neue, Gastfamilien zu finden.

Das ehrenamtliche Team des YFU freute sich über das rege Interesse an seinem Messestand. Die jungen Frauen am Messestand stellten außerdem erfreut fest, dass viele an einer ehrenamtlichen Mitarbeit bei YFU interessiert sind.

Frederieke und Britta, zwei der Mitarbeiter am Messestand des YFU, können bereits selbst auf Auslandserfahrungen zurückblicken und das Messepublikum deshalb gut beraten. Frederieke studiert derzeit Chinastudien im Bachelor und hat mit YFU ein Jahr in Finnland verbracht. Britta hat bereits ein Praktikum im Ausland gemacht und ist schon seit 11 Jahren ehrenamtlich bei YFU tätig. Dieses ehrenamtliche Engagement kann die junge Frau gut mit ihrem Beruf vereinen. Sie ist hauptberuflich als Referentin für das FSJ beim Landesjugendring in Berlin, der Interessenvertretung der Berliner Jugendverbände, tätig.

Auf die Frage, warum sich ein Auslandsjahr mit YFU lohnt, können die beiden schnell antworten: „Die Welt ist bunt.“

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