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kulturweit - Freiwilligendienst im Ausland

Dieser Aussteller der Expolingua 2011 in Berlin führte Jugendlichen zwischen 18 und 26 Jahren Möglichkeiten vor, sich weltweit im Bereich Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Für sechs oder zwölf Monate unterstützt die Organisation Freiwillige in Entwicklungsländern Asiens, Lateinamerikas und Afrika sowie in einigen Staaten Mittel- und Osteuropas.

kulturweit - Freiwilligendienst im Ausland

Die Arbeitsangebote sind dabei genauso breit gefächert wie die Auswahl der Länder: Angefangen bei der Hausaufgabenbetreuung in einer deutschen Schule über die Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen bis zu Sportevents ist für jeden etwas dabei. Die Zusammenarbeit verschiedener Kulturen und Menschen sind dabei genauso Zielsetzungen wie das Sammeln eigener Erfahrungen und das Lernen einer neuen Sprache. Die Freiwilligen lernen so neue interkulturelle Kompetenzen kennen. Diese können sie später auch im Heimatland einsetzten, um die Weltoffenheit in der Gesellschaft voran zu treiben.

Durchgeführt wird das Programm „kulturweit“ von der Deutschen UNESCO-Kommission und erhält Unterstützung durch das Auswärtige Amt. Wer schon immer einmal im Ausland leben und sich gleichzeitig sozial engagieren wollte, findet hier das richtige Programm, die nötige Organisation und die finanzielle Unterstützung, um die Reise zu starten und im Ausland aktiv zu werden. „kulturweit“ baut dabei auf die richtigen Fachkenntnisse und eine passende thematische Vorbereitung der freiwilligen Helfer. Zum Auslandsaufenthalt gehören deswegen mehrere Seminare, die vor, während und nach dem Freiwilligeneinsatz veranstaltet werden.

Auf der Expolingua 2011 suchten ehemalige Freiwillige nach engagierten jungen Menschen mit Ideen, die die deutsche Kultur ins Ausland bringen wollen. Die Teilnahme am Freiwilligendienst hat für die Freiwilligen vielfältige Vorteile. Sie sammeln Erfahrungen im Ausland, lernen eine unbekannte Kultur kennen und können ihre Persönlichkeit weiterentwickeln. Außerdem erhalten sie Einblicke in die Arbeit von Institutionen wie dem PAD, dem Goethe-Institut und dem Auswärtigen Amt.

Am Messestand von „kulturweit“ berichteten ehemalige Freiwillige aus eigener Erfahrung, wie ihnen ihr Auslandsaufenthalt mit „kulturweit“ gefallen hat und was sie dort gelernt haben. Sabrina war in der georgischen Hauptstadt Tiflis, Louisa hatte durch „kulturweit“ die Möglichkeit, in die Mongolei zu reisen und dort für eine Weile zu leben. An Schulen mit deutschem Sprachdiplom im Ausland können Freiwillige als Fremdsprachenassistenten mitarbeiten und kleine Projekte ins Leben rufen, um die deutsche Kultur in das Land zu bringen. Die Mädchen haben in diesem Rahmen bereits Weihnachtsprojekte und Karnevalsprojekte betreut und freuten sich über den Dialog über die Kulturen, der auf diese Weise entstand.

Die Teilnahme an dem Programm ist sowohl für Realschulabsolventen als auch für Abiturienten möglich. Außerdem sollten die Interessenten mindestens 18 und maximal 26 Jahre alt sein und Interesse an Kennenlernen anderer Kulturen haben. Wer Interesse hat, sollte sich beeilen: Noch bis Ende November 2011 können Bewerbungen für „kulturweit“ eingereicht werden.

Anni, die selbst in Armenien war und heute Beratungstätigkeiten beim DAAD anbietet, bringt auf den Punkt, welche Eigenschaften man für eine erfolgreiche Bewerbung bei „kulturweit“ mitbringen sollte: „Bist du offen, dynamisch und bereit, mach kulturweit!“

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