Der Auftritt der Universität zu Köln auf der didacta 2010
Die Universität zu Köln, die auf der didacta 2010 „Heimspiel“ hatte, stellte ihre diversen Projekte und Fachbereiche gleich an mehreren Ständen vor. Studenten und wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität beantworteten sachkundig die Fragen des Messepublikums und machten auf innovative Konzepte der Universität im Bildungsbereich aufmerksam.
Die unterschiedlichen Abteilungen der Universität kündigten ihren jeweiligen Schwerpunkt auf bunten Schildern an. Das Überthema des Ausstellungskomplexes der Universität zu Köln war „Innovation aus der Hochschule für Schule, Studium, Beruf“.
Auf der Messe waren unter anderem Vertreterinnen des Gleichstellungsbüros der Universität zugegen, die Mentoring-Programme zur Förderung des weiblichen akademischen Nachwuchses erläuterten. Ein weiterer Stand gab eine Einführung in das E-Learning-Konzept an der Universität zu Köln und vermittelte Besuchern einen Eindruck davon, wie virtuelles Lernen aussehen kann. Auch das Department für Heilpädagogik und Rehabilitation war mit einem Stand zum „E-Learning für Gebärdensprache“ vertreten. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielte das Thema „Medien“ an dem Stand des Modellkollegs Bildungswissenschaften, welches Informationen zum Thema „Innovation in Lehre und Studium“ gab, sowie am Stand des Geographischen Instituts, welches Medien für die Geographie präsentierte.
Eine weitere, immer bekannter werdende didaktische Entwicklung stellte der Stand des Psychologischen Departments vor. Er gab einen Einblick in den Vorgang der Selbstregulation, der die Grundlage für selbstgesteuertes Lernen darstellt. Die Aussteller des Instituts für deutsche Sprache und Literatur II gaben einen Einblick in die Erforschung und Förderung sprachlicher Kompetenzen.
Andere Themen der Stände der Universität zu Köln waren die Förderung von verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen, ein Projekt des Lehrstuhls für Psychologie und Psychotherapie in der Heilpädagogik. Die Kooperation von Schule und Hochschule war Schwerpunkt am Stand der Zentralen Studienberatung der Universität zu Köln.
Auch die Naturwissenschaften waren zahlreich vertreten. Während das Seminar für Mathematik und deren Didaktik der Öffentlichkeit „math-il.de – das mathematikdidaktische Internetlabor“ vorstellte, informierte das Seminar für für Biologie und ihre Didaktik über „Erlebnispädagogik im naturwissenschaftlichen Unterricht“. Das Seminar für Chemie war mit einem Stand zum Thema „Schülerexperimentiertage: Synergieeffekte nutzen, Praxisorientierung stärken im Lehramtsstudium Chemie“ vertreten. Des Weiteren war das Zentrum für mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung (ZMNB) vertreten.
Zudem gab die Studentin Sonja Rüdiger, die als studentische Hilfskraft den Stand des Zentrums Netzwerk Medien einen Lehrfilm zur professionellen beruflichen Wiedereingliederung vorstellte, einige Einblicke in das Lehramtsstudium an der Universität zu Köln. Sie selbst studiert die Fächer Deutsch, Geschichte und Religion auf Staatsexamen. Die Umstellung der Lehrerbildung in Bachelor- und Masterstudiengänge sei an der Universität Köln noch nicht komplett vollzogen, wie sie erzählt. Sie hat mit „Deutsch“ ein sehr beliebtes Studienfach gewählt und sitzt in Vorlesungen zum Teil mit 150 bis 200 Kommilitonen in einem Saal. Religion und Geschichte hätten im Vergleich zu Deutsch einen weitaus geringeren Zulauf, so Sonja.


