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„Die Feuerzangenbowle“ und die Nikolausparty 2003 - Ein Fest für Kult- und Kulturfreunde

Wie jedes Jahr gaben sich auch an diesem 6.12. die Freunde von Kult und Kultur die Ehre im Zentralen Hochschulgebäude unserer Universität hier in Göttingen. Sowohl Allumni als auch aktive Studies und andere Freunde der Festlichkeit drängten sich in die überall gut besuchten Vorstellungen ab 19:00 Uhr und genossen den altehrwürdigen Film von 1944 mit Heinz Rühmann als Schriftsteller und Rabauke.

Nikolausparty in GöttingenWie immer freute man sich über Ackermann, der mit lauten Zwischenrufen immer wieder auf die Bühne gerufen wurde. Auf die Frage des Geschichtslehrers, was Pfeiffer mit 3 f bei Regen machen würde, um seinen Mitschülern über Wissenslücken hinweg zu helfen, zückte ein Besucher rasch den Laserpointer, was mit Gelächter und Applaus bedacht wurde. Die Höhepunkte des Films, so zahlreich sie sind, sie wurden alle gewürdigt, genossen, gefeiert.

Man benahm sich wie in jedem Jahr: als wenn es sich um eine Dauerpremiere handelte, wo durch Beifalls- und Unmuhtsbekundungen der Erfolg des Stückes noch nachhaltig beeinflußt werden könnte und gleichzeitig dem Kult des Mitmachens und Zitierens gefrönt wurde.

Wecker und Wunderkerzen gehörten ebenso wieder zur Besucherausstattung, wie der Osterhase, der Weihnachtsmann und die Engel zum Vorprogramm. Die Stimmung war auch in diesem Jahr schon am Start ausgelassen und jeder freute sich auf das Revival alter Ideale über Schüler und Lehrer.

Nikolausparty in Göttingen Das Rahmenprogramm zum Film war auch "nicht ohne": Die Unibigband und das Göttinger Synphonie Orchester ließen sowohl ausgelassene als auch eine Art festliche Stimmung aufkommen und rissen die Besucher mit.

Alles in allem ein Rivival, ein Fest der Tradition und freudigen Sorglosigkeit das bis spät in die Nacht andauerte. Einfach ein Moment der Entspannung in einer angespannten Zeit. Und es ist wie in jedem Jahr wiedereinmal hervorragend gelungen. Das Fazit lautet also: Man muß die Feste troz aller Widrigkeiten doch feiern wie sie fallen!

Von Natalie Prüße