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IG Metall beleidigt Opfer von Menschenrechtsverletzungen

Als „völlig indiskutabel“ hat Ludger Hinsen, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Zeitarbeit (BZA), die jüngsten Erklärungen des 2. Vorsitzenden der IG Metall anlässlich der Vorstellung des so genannten „Schwarz-Weiß-Buches Leiharbeit“ der IG Metall bezeichnet.

Die Bezeichnung der Zeitarbeit als „Sklavenhandel“ und der auch nur indirekte Vergleich der Branche mit Menschenrechtsverletzungen in China sei eine durch nichts zu rechtfertigende Beleidigung einer ganzen Branche und der Opfer von echten Menschenrechtsverletzungen.

„Die IG Metall hat den rasanten Aufstieg der Zeitarbeit verschlafen und versucht nun, ihren geringen Organisationsgrad bei den Beschäftigten durch hemmungslose Polemik zu steigern. Dabei ignoriert sie bewusst die durch eine gemeinsame Tarifpolitik erreichten Fortschritte und stiehlt sich selbst aus der Verantwortung, anstatt gemeinsam mit Arbeitgebern und Beschäftigten für Verbesserungen einzutreten“, so Hinsen weiter. Er appelliert an die Verantwortlichen in DGB und IG Metall, sprachlich abzurüsten und die Hasskampagne gegen die Zeitarbeit einzustellen.

(Quelle: Bundesverband Zeitarbeit, 17.09.2008)

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