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Nachhilfelehrer: Der perfekte Nebenjob für Studenten

Französisch, Mathe, Deutsch und Latein... Die Liste der Fächer, in denen die deutschen Schüler Probleme haben, sind lang. Auch wir erinnern uns an Zeiten, in denen uns ein Student Nachhilfe in dem schwächsten Fach gegeben hat.

Nachhilfelehrer: Der perfekte Nebenjob für Studenten

Oft mangelt es an Leistungen durch die hohe Anzahl der Schüler in einer Klasse, Aufmerksamkeitsschwierigkeiten oder einfach nur Faulheit. Da fehlt meist zum Erfolg nur ein kleiner Schubser in die richtige Richtung. Nach der Entscheidung für den Job als Nachhilfelehrer sollte sich der Student oder die Studentin darüber klar werden, welche Fächer und in welchem Rahmen, das heißt in einem Institut oder privat, unterrichtet werden soll.

Welche Fächer soll ich unterrichten?

Diese Frage ist selbstverständlich maßgeblich. Das Fach, das man unterrichten will, sollte bei dem zukünftigen Lehrer so gut verankert sein, dass man auch schwierige Sachverhalte erklären kann. Oft spielt es eine wichtige Rolle, für welche Klassen man die eigene Zuständigkeit wählt. Es ist definitiv ein großer Unterschied zwischen dem Unterricht der neunten und der zehnten Klasse in Mathe und natürlich gilt dieser Fakt auch besonders für Fremdsprachen, da hier meist sehr schnelle Fortschritte innerhalb eines Jahres in der Schule erzielt werden. Man könnte erwarten, dass besonders Lehrer in den Naturwissenschaften gefragt sind. Jedoch stellt auch Deutsch für viele junge Schüler dar. In den höheren Klassen sind dann auch im Durchschnitt häufiger die Fremdsprachen wie Französisch und Latein als Problem heraus.

Soll ich privat unterrichten?

Privatunterricht klingt immer gut. Doch diese Form der Nachhilfe gestaltet sich manchmal etwas schwierig: Denn um zu unterrichten braucht jeder Lehrer Schüler. Diese kommen natürlich auch nicht von ungefähr. Der Privatunterricht erfordert schon vor den eigentlichen Stunden Arbeit: Aushänge machen, an Schulen anfragen und eventuell sogar eine Anzeige in die Zeitung stellen. Doch Mühe wird belohnt: Meist gibt es bei dieser Form das höchste Honorar.

Oder ist ein Nachhilfeinstitut das Richtige für mich?

In einem Nachhilfeinstitut wird dem Lehrer viel Arbeit erspart. Oft können die Räume zum Unterrichten genutzt werden und man muss sich nicht selbst um das Anwerben der Schüler bemühen. Jedoch sind die Regeln ziemlich starr und beispielsweise Uhrzeiten, Honorar und Lokalität festgelegt.

Nachhilfe kann Spaß machen. Man sollte sich jedoch im Voraus über die Rahmenbedingungen klar sein und den Unterricht genau planen. Nur dann wird die Nachhilfe nicht nur lukrativ, sondern auch erfolgreich für den Schüler.

 H. Lauinger

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