Studentische Hilfskraft einmal anders
Jeder Student kennt sie die Jobs an einem Lehrstuhl oder in der Verwaltung einer Universität als Studentische Hilfskraft. Arbeiten in der Internet-Hotline der Uni Göttingen ist ein Job, der einerseits viel Eigenverantwortung verlangt, aber auch wichtige Eckpunkte für den eigenen Lebenslauf bietet und jede Menge Spaß bringen kann.
Von der ursprünglichen Bedeutung, der Unterstützung in Forschung und Lehre (also Literatur erarbeiten, fotokopieren, Bücher erfassen, Bücher bestellen, Vorlesungsunterlagen erarbeiten usw.) hat es durch die moderne Technik schon etliche Abwandlungen gegeben. An vielen Stellen der Universität erhält man mittlerweile schon rein technisch ausgerichtete Jobs, wie beispielsweise Systemadministration, Programmieraufgaben oder Pflege der Institutswebseiten.
An der Universität Göttingen betreibt die Internet-Hotline einen studentischen Internetzugang, der ca. 8.000 Studierenden die Möglichkeit bietet, an über 300 Terminals im Internet zu surfen. Begründet wurde dieses System durch eine studentische Initiative 1996 und seitdem gewährt die Universität den dort Beschäftigten größtmöglichen Freiraum. So sind einige Studenten damit befaßt, Kurse in Internet, Office, 10-Finger-Schreiben, Hompageerstellung (HTML) oder Linux zu erarbeiten und diese zu halten. Andere arbeiten an der Softwareentwicklung für die 300 Terminals. Neben diesen Tätigkeiten fallen dann noch Beratungen an, sowie die Erstellung von Flyern, Plakaten und O-Phasen-Betreuungen.
Diese Freiheiten sind Grundlage einer enormen Motivation für die zahlreichen und zum Teil recht komplexen Aufgaben, die sich den Studenten stellen, gerade wenn es um die Ausarbeitung neuer Serviceangebote oder die Bewältigung größerer Softwareprobleme geht. Hier verlagert sich viel Arbeit in die Abend- und Wochenendstunden.
Die durch diesen Job gewonnenen Qualifikationen erweitern das persönliche Bewerbungsbild erheblich, erhält man doch vieles von dem, was man in den Bewerbungskriterien als personal skills erwartet.


