Als Student auf der IAA jobben: Weg von den Büchern und hin zu den Luxusautos
Doreen ist 24 und studiert Wirtschaftsingenieurwesen in Richtung Bau in Leipzig. Es ist nicht ihr erster Messe-Job hier auf der IAA in Frankfurt. Messeerfahrung hat sie schon seitdem sie neunzehn ist. Der Grund warum die Wahl auf diesen Job fiel ist, neben dem Geldverdienen natürlich, ganz einfach: „Es macht Spaß.“
Es ist wieder soweit. Die 62. Internationale Automobil-Ausstellung findet zur Zeit in Frankfurt statt. Unter dem diesjährigen Motto „Sehen, was morgen bewegt“ wurde sie am 13. September von Angela Merkel eröffnet. Hersteller zahlreicher Länder haben sich dieses Mal der Umwelt verschrieben und stellen nun viele Neuheiten vor, die ökologisch sinnvoll sind. So haben sich auch Daimler Chrysler und Fiat für den „verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt“ entschieden. Hybridfahrzeuge sind auf der IAA keine Seltenheit mehr und es wird an Sprit gespart wo es nur geht. Es hat eben ein neues Zeitalter begonnen.
Zu Doreens aktuellen Tätigkeiten auf der IAA gehört die Präsentation eines neuen Honda. So einfach diese Aufgabe auch klingt, ist es nicht immer einfach, die Messemitarbeiter müssen den ganzen Tag stehen und motivierend auf die potentiellen Kunden wirken. Auf die Nachfrage was genau ihr an ihrem Job gefällt, antwortet sie, dass das komplett Flair auf der Messe etwas Besonderes sei. So etwas findet man in der Tat nirgendwo anders.
Zu bemängeln hat Doreen allerdings, wie bereits erwähnt, das lange Stehen. So tun auch ihr nach einem harten Arbeitstag die Füße weh. Als Tipps für andere, die sich in der Zukunft für einen derartigen Job interessieren, hat sie deshalb, dass man Durchhaltevermögen haben sollte. „Nicht jeder ist für einen Messejob geeignet“, sagt sie. Doreen macht sich in ihrem Job jedoch bestens.


