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Web 2.0 – Tor zur Karriere im Internetzeitalter

Der Wahlkampf 2009 wäre wohl lange nicht so intensiv wahrgenommen wurden, wenn es das Web 2.0 nicht gegeben hätte. Ob Webauftritte, twitternde Politiker oder Politikerprofile bei StudiVZ oder Facebook: Die Parteien ließen ausnahmslos kein Onlineportal aus, um Jungwähler zu werben. Doch nicht nur politische Parteien nutzen das Web 2.0 heute zu ihren Zwecken.

Web 2.0 – Tor zur Karriere im Internetzeitalter

Neben persönlichen Nachrichten, Onlinespielen und Fotoverlinkungen werden die Profile bei Portalen wie Facebook, Xing, StudiVZ oder myspace immer mehr zum persönlichen Online-Aushängeschild. Dass Profile auf solchen Portalen immer häufiger von Personalverantwortlichen genutzt werden um die Eignung ihrer Bewerber zu prüfen ist mittlerweile bekannt. Dass aber auch immer mehr junge Menschen die Profile nutzen, um sich gut zu präsentieren, ist den meisten wohl neu. Ein seriöses Foto, vielversprechende Kontakte, interessante Hobbies und Vorlieben sowie kompetente Einträge in den Bereichen „Arbeit“ und „Studium“ können die Gewinnaussichten bei der Suche nach beruflichen Kontakten und Chancen enorm verbessern. Wer sich abseits der Bewerbung, persönlich auch für seine Freunde und Bekannten seriös und interessant präsentiert ist mit Sicherheit richtig auf der zu besetzenden Arbeitsstelle.

Gerade in Branchen, in denen Kontakte das A und O sind, werden Onlineportale immer beliebter. Politik, Wirtschaft, Medien, ... wer hier tätig ist, muss Kontakte haben, sonst hat er im Dschungel der hochqualifizierten Bewerber keine Chance.

Gut, wenn man dann einen wichtigen Redakteur, Politiker oder Unternehmer bei einem der Onlineportale zu seinen „Freunden“ zählt. Nachrichten sind schnell geschrieben und die Kontaktpersonen erinnern sich an die meisten „Freunde“, so viele es auch sein mögen, meist doch. Nicht zu unterschätzen ist auch das sogenannte Profilbild, was, wenn es intelligent gewählt ist, schnell im Gedächtnis bleibt.

Portale wie XING machen sich diesen Vorteil des Web 2.0 mittlerweile zu Nutzen und richten ihr Angebot direkt auf Bewerber und Unternehmer aus. Hier können Bewerber Arbeitserfahrungen, Ausbildungen und Qualifikationen genaustens ausführen und Personaler können in ihren Profilen beschreiben, was sie suchen.

Ob Onlineportale und E-Mailbewerbungen irgendwann die gute alte Bewerbungsmappe ablösen, bleibt fraglich. Doch wer „up-to-date“ sein will, sollte das Web 2.0 nicht aus den Augen lassen.

Juliane Pohl

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