Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes wurde im Jahr 2006 eingerichtet, nachdem das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft trat. Die Aufgaben der Antidiskriminierungsstelle sind in dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz festgeschrieben und entsprechen den EU-Gleichbehandlungsrichtlinien. Dabei handelt es sich um eine unabhängige Anlaufstelle für Personen, die von Diskriminierungen betroffen sind oder die sich in Fragen Diskriminierung beraten lassen wollen. Dabei liefert die Antidiskriminierungsstelle sowohl Informationen zu dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz als auch zu ihren Aufgaben in verschiedenen Sprachen an. Dazu zählen neben Englisch, Französich und Spanisch auch Arabisch, Polnisch, Russisch und Türkisch.
Da viele Fragen zu dem Thema Diskriminierung in Deutschland bisher kaum wissenschaftlich untersucht wurden, arbeitet die Antidiskriminierungsstelle zudem daran, mehr Erkenntnisse in diesem Bereich zu erlangen. Dazu versucht die ADS die Forschung auf diesem Gebiet voran zu treiben, wie z.B. durch die in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage zu dem Thema "Diskriminierung im Alltag".
Eine weiteres Ziel der Antidiskriminierungsstelle ist es, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz weiter zu verbreiten, da das Gesetz bisher nicht ausreichend bekannt ist. Viele Betroffene wissen bisher weder von ihrem Recht auf Schutz vor Diskriminierung noch von dieser möglichen Anlaufstelle.
Die ADS betrachtet jede Form von Diskriminierung als gleichwertig. Dabei unterscheidet sie zwischen Diskriminierungen aufgrund der Religion, der ethnischen Herkunft, der Weltanschauung, der sexuellen Identität, des Alters, einer vorhandenen Behinderung oder des Geschlecht des Menschen. Häufig könnten zudem Diskriminierungen aufgrund kombinierter Merkmale beobachtet werden. Dabei handelt es sich um mehrdimensionale Diskriminierung.
Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS): Aktuelle Nachrichten
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Mehrheit der Deutschen wünscht flexible Eintrittsgrenzen bei der Rente
Repräsentative Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
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Lüders zum Internationalen Tag der Migranten:
Deutschland braucht Einwanderung aus Überzeugung
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Konsequenzen für die Projekte der ADS nach den Mittelkürzungen durch die Regierungsfraktionen Antidiskriminierungsstelle muss ihre Arbeit deutlich einschränken
Für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) haben die vom Haushaltsgesetzgeber beschlossenen Mittelkürzungen und die beschlossene Entflexibilisierung wichtiger Haushaltstitel spürbare Konsequenzen.
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Altersdiskriminierung - Welche Beratungsangebote gibt es?
Welche Rolle spielen Benachteiligungen aufgrund des Lebensalters in der praktischen Arbeit von Verbänden und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen? Dies möchten die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) durch eine Befragung klären.
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5 Jahre AGG – 5 Forderungen
Leiterin der Antidiskriminierungsstelle fordert stärkeren Diskriminierungsschutz in Deutschland
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Positive Zwischenbilanz zum Pilotprojekt "Anonymisierte Bewerbungsverfahren" – Schon 111 Stellen besetzt
Lüders: ""Befürchtungen der Wirtschaftsverbände erweisen sich als unbegründet""
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Inklusion beginnt im Kopf – Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes fordert mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung
Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders, fordert zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai mehr Anstrengungen für eine gleichberechtigte Teilhabe Aller am gesellschaftlichen Leben. Ein wichtiger Meilenstein dafür sei die anstehende Umsetzung der UNBehindertenrechtskonvention.
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"Altersdiskriminierung ist ein ernst zu nehmendes Problem in Deutschland"
Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, anlässlich des Europäischen Tags der Generationensolidarität am 29. April: "Altersdiskriminierung ist ein ernst zu nehmendes Problem in Deutschland"
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Antidiskriminierungsstelle des Bundes beteiligt sich am Girls`- und Boys` Day – Eintägiges Praktikum für 16 Schülerinnen und Schüler
Was ist eigentlich Diskriminierung? Was tut die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) dagegen? Wie kann ich mich selbst als Betroffene oder Betroffener gegen Benachteiligungen zur Wehr setzen? Über diese und weitere Fragen informieren sich morgigen Donnerstag beim Girls` Day und beim ersten bundesweiten Boys` Day Schülerinnen und Schüler aus Berlin in der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.
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Lüders zum Equal Pay Day: Frauen müssen endlich das bekommen, was ihnen zusteht
Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders, fordert anlässlich des Equal Pay Day am Freitag entschiedene Schritte gegen die Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern. Bei diesem Thema gehe es aber nicht nur um Lohn und Gehalt, sondern um die Stellung von Frauen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben überhaupt. „Wenn wir die Entgeltungleichheit wirksam abbauen wollen, müssen wir deshalb die dahinter liegenden Strukturen verändern“, betonte Lüders am Donnerstag in Berlin.
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Leiterin der Antidiskriminierungsstelle fordert Frauenquote – Gleichstellung in der Wirtschaft endlich voranbringen
Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, fordert eine Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft.
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Aus dem Alltag von Menschen - Antidiskriminierungsstelle veröffentlicht erstmals Buch mit Fällen aus ihrer Beratungsarbeit
Ist die Nichtverlängerung eines befristeten Arbeitsvertrages bei einer schwangeren Arbeitnehmerin eine Diskriminierung? Können Beschäftigte wegen „Störung des Betriebsfriedens“ entlassen werden, wenn sie sich wegen einer Diskriminierung an die Beschwerdestelle gewendet haben? Verstößt es gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), wenn einer Frau mit Kopftuch der Zugang zum Fitnessstudio verweigert wird? Diese und viele weitere Fragen aus dem Arbeits- und Alltagsleben beantwortet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) in ihrem soeben erschienenen Buch „Mit Rat zur Tat – Fälle aus der Beratung der Antidiskriminierungsstelle“.
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Antidiskriminierungsstelle des Bundes legt ersten Bericht an den Bundestag vor – Empfehlungen zu mehrdimensionaler Diskriminierung
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat gemeinsam mit den zuständigen Beauftragten der Bundesregierung und des Bundestages ihren ersten Bericht an den Deutschen Bundestag vorgelegt. Wie die Leiterin der ADS, Christine Lüders, am Dienstag in Berlin mitteilte, wurde die mehr als 100-seitige Darstellung jetzt dem Bundestagspräsidenten übersandt.
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Startschuss für anonymisierte Bewerbungsverfahren in Deutschland - Umfrage signalisiert mehrheitliche Zustimmung zum Pilotprojekt
Erstmals in Deutschland werden in einem breit angelegten Pilotversuch anonymisierte Bewerbungsverfahren umfassend getestet. Die Leiterin der unabhängigen Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders, gab am Donnerstag in Berlin den offiziellen Startschuss für das wissenschaftlich begleitete Vorhaben. Auf Initiative der ADS werden die Deutsche Post, die Deutsche Telekom, das Kosmetikunternehmen L´Oréal, der Geschenkdienstleister Mydays, der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble, das Bundesfamilienministerium, die Bundesagentur für Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Stadtverwaltung von Celle ein Jahr lang anonymisierte Bewerbungsverfahren ausprobieren.
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Fachtagung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes am 16. September - Ergebnisse der Forschungsreihe werden vorgestellt
Inwieweit sind Musliminnen und Muslime im Arbeitsleben von Diskriminierung betroffen? Wie schreiben Unternehmen Stellen so aus, dass sie bestimmte Personengruppen gezielt fördern können? Die Ergebnisse einer umfangreichen Forschungsreihe der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) beantworten diese und weitere Fragen und werden am Donnerstag (16. September) auf einer Fachtagung in Berlin vorgestellt. Zu der Veranstaltung "Gleiche Rechte! Gleiche Chancen? – Herausforderungen effektiver Antidiskriminierungsarbeit" haben sich knapp 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Vereinen und Nichtregierungsorganisationen sowie Expertinnen und Experten aus der Antidiskriminierungsarbeit angemeldet.


