DGfK engagiert sich im nfb Nationales Forum Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung e.V.
„Auch in 2009 wird die DGfK ihr Engagement im nfb Nationale Forum für Beratung in Bildung und Beruf weiter fort setzen,“ erklärte die Vorstandsvorsitzende Susanne G. Rausch in ihrem Ausblick auf die Aktivitäten der DGfK Deutsche Gesellschaft für Karriereberatung e.V. zu Beginn diesen Jahres.
Die Bedeutung dieses Engagements begründete Rausch damit, dass mit der positiven Marktentwicklung für die Disziplin Karriereberatung auch Probleme einhergingen, die von den verantwortlichen Akteuren nur gemeinsam gelöst werden können. „Mit der steigenden Nachfrage wächst auch die Zahl der Anbieter, was zu Intransparenz am Markt und Preisdumping führt und in das Thema der Qualitätssicherung noch stärker in den Fokus rückt. Im Rahmen unseres Engagements setzen wir uns dafür ein, dass generelle Qualitätsstandards zur Orientierung für Ratsuchende entwickelt werden und eine Professionalisierung von Karriereberatern durch entsprechende Aus- und Weiterbildungsangebote stärker gefördert, wobei diese auch für Selbständige finanzierbar sein muss.“
Bereits 2008 brachte sich die DGfK im Rahmen diverser Expertenworkshops beim nfb zum Thema „Qualität und Professionalität in der Beratung“ ein. Das Nationale Forum für Beratung ist ein unabhängiges Netzwerk, in dem alle mit Beratung befassten Institutionen, Verbände, Forschungseinrichtungen und Ausbildungsstätten für Beratungsfachkräfte, organisatorisch und politisch verantwortliche staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen und Agenturen, die sich mit Beratung befassen, solche anbieten oder finanzieren, sowie die Vertreter der Beratenden und Beratenen mitarbeiten können. Das Forum befasst sich mit der Beratung von Individuen in den Bereichen Bildung, Beruf und Beschäftigung. Das Forum versteht sich als eine Plattform aller Akteure in diesem Handlungsfeld für einen Institutionen übergreifenden Wissens- und Erfahrungsaustausch, für die Erörterung gemeinsamer Belange und Vorhaben und für die Verfolgung gemeinsamer Ziele. Das nfb wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
(Quelle: DGfK, 06.01.2009)


