Freiwilliges Soziales Jahr im Sport
Unter einem Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport können sich viele erst einmal nichts vorstellen. Was genau muss man da tun? Wie sieht ein Tagesablauf aus? Und was genau bringt mir dieses FSJ? Alles Fragen, die es zu beantworten gilt.
Dem Freiwilligen bringt ein solches FSJ eine Menge, nämlich:
Ein Jahr Zeit nach der Schule sich beruflich zu orientieren. Der Freiwillige erwirbt in den meisten Fällen eine Übungsleiterlizenz, mit der auch nach dem FSJ weiterhin Trainingsstunden gegeben werden können. Kontakte zu möglichen potenziellen späteren Arbeitgebern werden geknüpft. Man erhält die Möglichkeit, sich in der Sportart, die einem selber Spaß macht, zu verwirklichen und anderen ebenfalls Freude daran zu vermitteln. FSJ kann anstelle von Zivildienst absolviert werden Kann als Praktikum im sozialen Bereich, als Vorpraktikum für eine Berufsausbildung oder auch einfach als Wartesemester angerechnet werden. Kann für den praktischen Teil der Fachhochschulreife eingesetzt werden. Außerdem sammelt man pädagogische Erfahrung in allen Altersgruppen. Der Freiwillige wird häufig in die Organisation von Projekten einbezogen und lernt dadurch selber das organisieren
Dies sind nur einige Punkte, die ein solches FSJ im Sport lohnenswert machen. Man sammelt eine Menge Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen, erweitert seinen Horizont, lernt jede Menge neue Leute kennen und erlernt die Teamfähigkeit.
Träger für ein FSJ im Sport sind die Sportjugenden der einzelnen Bundesländer. Die Dachorganisation über diese Träger ist die Deutsche Sportjugend. Allgemeine Informationen über ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport stellt die Deutsche Sportjugend zusammen. Hier sind alle Trägerorganisationen aufgelistet, die sich mit der Verwaltung, Durchführung und Planung des FSJ beschäftigen. Auf den einzelnen Seiten dieser Träger sind wiederum die einzelnen Einsatzstellen in den unterschiedlichen Bundesländern aufgelistet.
Um eine passende Einsatzstelle zu finden solltet ihr euch diejenigen raussuchen, die am besten zu euren eigenen Interessen passen und dann Kontakt aufnehmen. Einfach eine Einsatzstelle anschreiben oder anrufen und die ersten Kontakte knüpfen! Weiteres Informationsmaterial senden die einzelnen Sportjugenden auch gerne zu.
Eine Bewerbung ist auch bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport immer bis Anfang des Jahres möglich. Allerdings sollte man sich bei den einzelnen Organisationen informieren, da die Bewerbungsfristen von Bundesland zu Bundesland variieren können. Gleichzeitig gilt: Je früher eine Bewerbung weggeschickt ist, desto besser. Die einzelnen Einsatzstellen können sich so schon auf mögliche FSJler einrichten.


