Der Beruf des Kunstvermittlers
Kunst findet im öffentlichen Raum statt. Dazu gehören Museen, Galerien, Ausstellungsräume und Sammlungen in Firmen und Betrieben und Kunstvereine. Um auch Menschen die Bedeutung der Werke der bildenden Kunst zugänglich zu machen, die keine Experten auf diesem Gebiet sind, engagieren sich Kunstvermittler in ihrem Beruf.
Ihre Aufgabe ist es, zum Beispiel Kindern, Schulklassen, Senioren und allen anderen potentiell Kunstinteressierten die Kunstwerke, die in Ausstellungen präsentiert werden zugänglich zu machen und verständlich zu vermitteln. Zu diesem Zweck werden meist Führungen durch die Sammlung oder die jeweils aktuelle Ausstellung angeboten. Aber auch Kataloge und Katalogtexte, Flyer und Infobroschüren werden von Kunstvermittlern erstellt und produziert, um die Werke der bildenden Kunst zu vermitteln. Kunstvermittlung kann in zahlreichen Kontexten stattfinden und muss nicht zwingend nur in Ausstellungen stattfinden.
Als Studium für die Ausübung des Beruf ist ein Abschluss in Kunstpädagogik, Kunstgeschichte oder Kunstwissenschaften ratsam. Auch Absolventen der Museumspädagogik können nach ihrem Studienabschluss als Kunstvermittler arbeiten. Möglich ist es aber auch, sich autodidaktisch in das Berufsfeld einzuarbeiten. Kunstvermittler arbeiten entweder in Festanstellung an einer Institution wie zum Beispiel in Museen oder in soziokulturellen Zentren. Sie können aber auch in Selbständigkeit ein eigenes Büro eröffnen.


