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Arbeiten als Kunstkritiker

Kunst muss, wenn sie einer Öffentlichkeit präsentiert wird, entsprechend diskutiert und reflektiert werden. Zu diesem Zweck veröffentlichen Kunstkritiker ihre Texte in den Medien und in Büchern. Kunstkritiker klassifizieren und bewerten sowohl Ausstellungen als auch Werke aus dem Feld der bildenden Kunst und der Architektur nach den Kriterien der Kunstwissenschaft. Der Beruf des Kunstkritikers hat sich im Frankreich des 17. Jahrhunderts etabliert.

Arbeiten als Kunstkritiker

Texte werden in Tages- und Wochenzeitungen wie zum Beispiel in den überregionalen Blättern „Süddeutsche Zeitung“ oder „die Zeit“ abgedruckt. Finden aber auch immer mehr eine Plattform im Internet auf Homepages und in Blogs. Auch Zeitschriften, die sich speziell dem Thema Kunst und Ausstellungen widmen arbeiten mit Kunstkritikern zusammen.

Zu den Zeitschriften mit dem größten Absatz am Markt gehört zum Beispiel die „Art“ oder das „Monopol-Magazin“. Weitere Arbeitsfelder des Kunstkritikers sind der Hörfunk und das Fernsehen. Wer als Kunstkritiker arbeiten möchte, tut dies in der Regel nicht in Vollzeit. Als Kunstkritiker muss man auf einen reichen Schatz an Erfahrungen blicken. Dazu gehört nicht nur das Beherrschen des journalistischen Handwerks, sondern auch eine fundiertes Kenntnis der bildenden Kunst, der Kunstbranche und des Kunstmarktes. Nur wer über ein breit gefächertes Wissen verfügt, kann sich auch eine relevante Meinung bilden.

Als Kunstkritiker hat man idealerweise ein geisteswissenschaftliches Studium absolviert. Dazu kann zum Beispiel das Studium der Kunstgeschichte, Philosophie, Germanistik oder Soziologie gehören. In der Regel sind Kunstkritiker jedoch Autodidakten. Wichtiger als das richtige Studienfach ist für das erfolgreiche Ausüben des Berufes als Kunstkritiker jedoch die intensive Beschäftigung mit Kunst und allem was dazu gehört. Das Arbeitsfeld des Kunstkritikers sind Ausstellungseröffnungen und Ausstellungen. Meist werden in den Rezensionen aktuelle Ausstellungen und Arbeiten von Künstlern, aber auch die Leistungen des Kurators oder jeweiligen Museums bewertet.

Als Kunstkritiker darf man nicht nur im Elfenbeinturm an seinem Schreibtisch sitzen, sondern muss auch gut vernetzt mit den Akteuren der Kunstwelt sein, um stets rechtzeitig und aktuell an die wichtigsten Informationen zu gelangen. Nur wenige Kunstkritiker können in Vollzeit von ihrem Beruf leben, weshalb ein zweites Standbein von Vorteil ist. Dazu kann die Arbeit in einer Galerie gehören, aber auch die Tätigkeit als Autor oder freier Journalist. Auch die Tätigkeit an der Lehre an einer Universität oder Fachhochschule kann dazu gehören.

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