Berufsportraits
Die Jobwahl fällt vielen Schul- und Uniabsolventen nicht leicht. Oft lässt sich von vornherein kaum abschätzen, was im späteren Job auf einen zukommt. Nachteile, langweilige Tätigkeiten oder fehlende Aufstiegsmöglichkeiten offenbaren sich meist erst viel zu spät. Wenn man dann die Ausbildung gewählt oder die Stelle angenommen hat, ist es oft zu spät und nur wenige trauen sich, einen Rückzieher zu machen.
Umso wichtiger ist es, vorher von Menschen mit vielen Jahren Berufserfahrung zu hören, wie der Traumjob wirklich ist. Sie blicken ganz objektiv auf ihre Tätigkeit, haben erfahren welche Nachteile er bereit hält und können meist sehr gut einschätzen wie die Zukunftserwartungen in der Tätigkeit aussehen. Um euch die Berufsfindung leichter zu machen, haben unsere Redakteure deshalb in einer ganzen Reihe von Artikeln und Interviews Menschen aus den verschiedensten Berufen befragt und sie schildern hier ihre Erfahrungen.
Berufsportraits - Ausgewählte Artikel
Gutes tun und Geld verdienen: Arbeit in gemeinnützigen Organisationen
Gemeinnützige Organisationen leben vom Ehrenamt, also der freiwilligen, unbezahlten Mitarbeit. In Deutschland engagiert sich etwa jeder Dritte in irgendeiner Form in seiner Freizeit. Einrichtungen wie Das Rote Kreuz, die Caritas oder der WWF bieten allerdings auch bezahlte Anstellungen für Menschen jeglicher Fachrichtungen.
Zum Artikel...
In Wald und Büro zu Hause: Die Arbeit des Revierförsters ist vielschichtiger, als man denkt
Förster - bei kaum einem Beruf klaffen Klischee und Wirklichkeit so weit auseinander wie hier. Das Bild vom grünberockten Jäger, der im Wald nach dem rechten sieht, ist genauso verbreitet wie antiquiert. In Wahrheit handelt es sich um einen modernen Beruf, der sich stetig wandelt und ein breites Spektrum an Aufgaben mit sich bringt.
Zum Artikel...
„Kommunikationsassistent/-in der deutschen Gebärdensprache“
Erst seit 2002 ist die Gebärdensprache offiziell anerkannt. Aus diesem Grund ist die Gebärdenfabrik, welche Ausbildungen zum „Kommunikationsassistent der deutschen Gebärdensprache“ anbietet, zum ersten Mal mit einem Stand bei der Expolingua 2009 in Berlin vertreten. Der Stand der Gebärdenfabrik will das Interesse an der Sprache der Gehörlosen wecken, da sich die wenigsten Menschen mit der Gebärdensprache auskennen. Eine nationale Gebärdensprache befindet sich zurzeit im Aufbau und auch in Deutschland ist sie nicht vereinheitlicht. Es gibt also viele Dialekte, wie auch in der Lautsprache.
Zum Artikel...
Solides Handwerk statt crazy Bonmots: Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE-Redakteur Daniel Haas über das Berufsbild des Werbetexters
Sie schlürfen den ganzen Nachmittag Latte Macchiato, feiern rauschende Partys und die Champagnerflasche steht sowieso jeden Tag auf dem Schreibtisch. Wenn am Abend dann der Geistesblitz kommt, schreiben sie etwas wie: „Geiz ist geil“, „just do it“ oder „wohnst du noch oder lebst du schon?“ und rechtfertigen damit ihr überdimensional hohes Monatsgehalt. Soviel zum Klischee des Werbetexters. SPIEGEL ONLINE-Redakteur Daniel Haas war selbst jahrelang als Texter in der Werbebranche tätig. Ein Gespräch mit dem Kulturjournalisten über die berufliche Wirklichkeit von Werbetextern, sein neues Buch „Desperado. Abenteuer eines Glücksuchers“, und darüber, wie die Kulturkritik ihn aus der Werbeagentur lockte.
Zum Artikel...
Berufsprofil: Gebärdensprachdolmetscher
Der Beruf des Gebärdensprachdolmetschers klingt auf den ersten Blick sehr exotisch. Allerdings ist der Bedarf groß und die Jobaussicht mehr als gut, da gehörlosen Menschen in vielen Situationen des täglichen Lebens mit großen Barrieren zu kämpfen haben. Einfach zum Arzt gehen, Vorträge besuchen oder Behördengänge sind ohne die Unterstützung von Gebärdensprachdolmetscher kaum möglich.
Zum Artikel...
Hagen Wendeberger: „Juristen gibt es viele – man muss konsequent sein Ziel verfolgen.“
Einser-Abitur, Studium in der Regelstudienzeit plus Pflichtpraktika und Referendariat, soziales Engagement, Mitarbeit in der Hochschulpolitik, ein paar kürzere Auslandsaufenthalte – Hagen Wendebergers* Lebenslauf liest sich wie die Mustervorlage in einem Karriereratgeber.
Zum Artikel...
Berufsbild Dirigent
Der Dirigent ist einer der geheimnisvollsten Berufe überhaupt. Viele Staatsmänner wären lieber Dirigent als Staatslenker geworden, doch wer Herr über das Orchester werden will, brauch viel Begabung und Charisma. Der Weg zum Ruhm und Erfolg ist lang und hart. Der Beruf gilt zu Recht als elitär und machtbetont. Einen geregelten Berufseinstieg gibt es kaum.
Zum Artikel...
Vom Fachgebiet Zoologie zur Artenschutzorganisation - Interview mit einer Biologin
Jana hat Biologie an der FU Berlin studiert und arbeitet heute bei der Artenschutzorganisation Pro Wildlift e.V., im Interview berichtet sie uns von ihrem Studium, ihren Erwartungen, ihrem Job und ihre Pläne für die Zukunft.
Zum Artikel...
Gefragt wie nie: Sanierungsberater
Die akut aufgetretene Wirtschaftskrise hat eine Gruppe von Spezialisten ins Licht der Öffentlichkeit gerückt, die sonst eher im Verborgenen arbeitet: Sanierungsberater. Diese können sich zwar vor Aufträgen kaum retten, kämpfen aber mit einem alarmierenden Fachkräftemangel. Für Berufs- und Quereinsteiger bieten sich daher interessante Karrierechancen.
Zum Artikel...
Aneinander gekettet – Das Verhältnis von Pressesprecher und Journalisten
Aneinander gekettet rennen sie über Wald und Flur. Sie wollen nicht miteinander und können doch nicht ohne einander. Der eine ist schwarz, der andere weiß und erst mit der Zeit freunden sie sich an. Der Film „Flucht in Ketten“ behandelt den Rassismus in den USA, das Bild des aneinander gefesselten Paares trifft aber auch auf Pressesprecher und Journalisten zu. Man mag sich nicht, aber man braucht sich.
Zum Artikel...


