Studium und Beruf: Lehrer
Der Lehrerberuf zählt in Deutschland unverdienterweise zu einer der am wenigsten geschätzten beruflichen Tätigkeiten. Zu den typischen Vorbehalten gegenüber Lehrkräften gehört die Geringschätzung der fachlichen und pädagogischen Expertise, über die ein Lehrer verfügen sollte, sowie die Nichtbeachtung der zahlreichen Aufgaben, die eine Lehrkraft neben dem meist vormittäglichen Unterrichten wahrnimmt.
Dabei bietet der Lehrerberuf Abiturienten mit Interesse an der Wissensvermittlung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen ein breites Feld an Tätigkeiten und steckt aufgrund der heterogenen Schülerschaft voller anspruchsvoller Herausforderungen.
Das Unterrichten an der Schule erfordert von Studieninteressierten die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen, zur beständigen kritischen Reflexion des eigenen Handelns sowie zur eigenständigen Organisation. Allerdings bringt dieser Beruf auch viele Vorteile mit sich: Ein Großteil der Aufgaben eines Lehrers findet vor der Klasse, also jenseits des Schreibtisches, im Austausch mit den Schülern statt. Außerdem können Lehrer ihre Kreativität bei der Stundengestaltung einbringen und auf diese Weise verhindern, dass sich allzu schnell Routine einstellt.
Studium und Beruf: Lehrer
Studium und Beruf: Lehrer - Ausgewählte Artikel
Steckbrief zum Berufsbild Matheredakteur für Bildungsmedien - Arbeit in einer Mathematikredaktion: Wesentliche Fakten zum Berufsbild
Möchte man nach dem Mathematikstudium nicht unbedingt in den Lehrberuf gehen, bietet der Cornelsen Verlag eine Alternative an. Als Mathematikredakteur ist man beispielsweise für die Konzeptentwicklung für Lehrwerke oder für die Erstellung von Lehrplananalysen zuständig. Darüber hinaus trägt man die redaktionelle und organisatorische Verantwortung für die Erstellung der Lehrwerke. Um als Jungredakteur bei Cornelsen einsteigen zu können, sollten man neben fachlich- didaktisches Know- how auch noch das 2. Staatsexamen mitbringen. Berufseinstiege nach dem 1. Staatsexamen sind in der Regel nach einem Volontariat möglich.
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Die Wahl der Krankenversicherung bei freiberuflicher Tätigkeit
Wer als freiberuflicher Lehrer die Berufslaufbahn beginnt, muss weiterhin krankenversichert sein. Selbstständige können in Deutschland zwischen der Mitgliedschaft in einer Ersatzkasse (GKV) oder einer privaten Krankenversicherung (PKV) wählen.
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Beamte können wählen: gesetzliche oder private Krankenversicherung
Einer der großen versicherungstechnischen Unterschiede zwischen verbeamteten Lehrern und ihren nicht-verbeamteten Kollegen findet sich in der Krankenversicherung.
Beamte, und auch schon Referendare, sind beihilfeberechtigt. Das bedeutet, dass der Dienstherr in Abhängigkeit vom Familienstand des Lehrers Teile der Krankenversicherungsbeiträge übernimmt.
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Für angestellte Lehrer greift die gesetzliche Krankenversicherung
Für angestellte Lehrer gilt in der Krankenversicherung die Beitragsbemessungsgrenze.
Berufseinsteiger, die als Angestellte arbeiten, müssen drei Jahre hintereinander über der Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung verdient haben, bevor ein Wechsel in eine private Krankenversicherung möglich ist.
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Dienstunfähigkeit ist erst nach fünf Jahren möglich
Schüler, die ihr zweiwöchiges Praktikum an einer Schule absolvieren, stellen ernüchtert fest, dass der Lehrerberuf ausgesprochen anstrengend ist.
Tatsache ist, dass Lehrer im Vergleich zu anderen Berufen einem erhöhten Stress ausgesetzt sind, der durchaus Ursache dafür sein kann, den Beruf irgendwann nicht mehr ausüben zu können. Natürlich kann es dafür auch andere Ursachen geben, Invalidität oder eine organische Erkrankung. Bei verbeamteten Lehrern spricht man in diesem Fall von einer Dienstunfähigkeit. Für Berufsanfänger besteht das Risiko darin, dass eine Beschäftigung mindestens fünf Jahre bestanden haben muss, um einen Leistungsanspruch zu haben.
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Ohne eine Dienst- oder Berufshaftpflichtversicherung sollten Sie keine Schule betreten
Diese Aussage ist bewusst in dieser Form gehalten. Lehrer in allen Beschäftigungsverhältnissen haben gegenüber anderen Berufsgruppen ein enormes Haftungsrisiko. Eine Diensthaftpflichtversicherung für verbeamtete, beziehungsweise eine Berufshaftpflicht für nicht-verbeamtete oder freischaffende Lehrer einschließlich eines versicherten Schlüsselrisikos ist eigentlich zwingend. Ein durch den Lehrer verursachter Schaden am Beamer ist unter finanziellen Betrachtungen vergleichsweise noch das geringste Problem.
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Berufsunfähigkeitsabsicherung für freiberufliche Lehrer gewährleistet die Existenz
Mit dem Einstieg in das Berufsleben, gleich ob angestellt oder freiberuflich, konkretisiert sich auch die Lebensplanung. Bitter ist es, wenn diese durch die Möglichkeit, weiter einen Beruf auszuüben, jäh unterbrochen wird. Die Gründe dafür können Invalidität, organische oder psychische Erkrankungen sein.
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Berufsunfähigkeit ist durch den Gesetzgeber nicht abgesichert
Wer in das Berufsleben einsteigt, beginnt auch finanziell für die Zukunft zu planen. Diese Planungen können aber durch den Eintritt einer Berufsunfähigkeit zu einem jähen Ende kommen. Die Ursachen dafür können Invalidität, eine organische oder psychische Erkrankung sein. Wenn das Krankheitsbild länger andauert, ist eine Berufsunfähigkeit wahrscheinlich. Der Gesetzgeber sieht in diesem Fall zwar eine Mindestabsicherung vor. Diese reicht aber bei weitem nicht aus, und ist sehr restriktiv.
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Freiberufler müssen eine eigene Altersvorsorge aufbauen
Wer gerade sein Studium beendet, und als freiberuflicher Lehrer seinen Berufseinstieg geschafft hat, wird kaum über das Thema Altersversorgung nachdenken. Da der Grundsatz aber lautet, je früher man damit beginnt, umso günstiger ist es, sind ein paar Gedanken darüber angebracht. Vor allem vor dem Hintergrund, dass keinerlei staatliche Grundabsicherung gegeben ist.
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Beamte müssen Einkommenseinbußen bei der Pension einkalkulieren
Wer als verbeamteter Lehrer gerade seinen Berufseinstieg geschafft hat, denkt an vieles, aber wahrscheinlich nicht an das Thema Altersversorgung. Einerseits besteht ein Pensionsanspruch, andererseits gibt es hier auch Einschnitte gegenüber der Besoldung.
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Auch die BfA empfiehlt eine zusätzliche Altersversorgung
Für Berufseinsteiger, die als angestellte Lehrer tätig sind, bietet sich die größte Palette einer zusätzlichen Altersversorgung. Neben Riester- und Basis-Rente, einer Altersversorgung auf Grund einer privaten Lebens- oder Rentenversicherung steht auch die Betriebliche Altersversorgung zur Verfügung.
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Das Schulpraktikum: Wie umgeht man Stolpersteine bei der Unterrichtsplanung und -durchführung?
An der Uni besuchen angehende Lehrer Pädagogik- und Fachdidaktikseminare, lernen, welche Form der Klassenführung am effektivsten ist, in welche Phasen sich eine Unterrichtsstunde gliedert und welche Funktion Gelenkstellen haben. Dieses Wissen ist unersetzlich für die funktionale und zielgerichtete Planung einer Stunde. Zumeist offenbaren sich die Schwächen der im Vorfeld so präzise geplanten Stunde allerdings erst in dem Moment, in dem man vor den rund 30 Schülern steht und sich wundert, warum das Abschreiben des Tafelbildes 15 Minuten dauert, warum nach 20 Minuten Gruppenarbeit noch keine brauchbaren Ergebnisse vorliegen und warum die Stunde vorbei ist, bevor die notwendige Sicherung des Gelernten erfolgen konnte.
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