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Das ABC des Journalismus: Wie wird man zum erfolgreichen Schreiberling?

Carrie Bradshaw aus „Sex and the City“ macht es als Journalistin vor: Geld, Ruhm und ein glamouröses Leben in New York. Wer träumt nicht von dieser Zukunft. Doch was Hollywood romantisiert, ist im wahren Leben harte Arbeit und ein ein entbehrungsreicher Weg. Doch wie wird man überhaupt zu einem Journalisten?

Das ABC des Journalismus: Wie wird man zum erfolgreichen Schreiberling?

Der Begriff Journalist

Nach dem Deutschen Journalisten-Verband ist ein Journalist eine Person, die „hauptberuflich an der Verbreitung von Informationen, Meinungen und Unterhaltung durch Massenmedien beteiligt ist“. Generell kann sich jeder dieser Berufssparte zuordnen. Die Tätigkeitsbereiche sind vielfältig. Journalisten arbeiten bei Printmedien wie Tageszeitungen, Magazinen, Wochenblättern, aber auch im Hörfunk und beim Fernsehen. Oft ist es aber nicht möglich, nur in einem Bereich zu arbeiten, da die Bezahlung oftmals dürftig ist. Der Online-Journalismus eröffnete neue Felder wie Homepages, Blogs und Podcasts. Pressesprecher und PR-Manager sind ebenfalls begehrte Stellen, da sie einer Festanstellung gleichkommen und besser bezahlt sind.

Wie wird man ein Journalist?

Viele Wege führen nach Rom und in den Journalistenhimmel. Es gibt zahlreiche verschiedene Möglichkeiten das Ziel zu erreichen. Mittlerweile ist der Beruf eine professionelle Ausbildungsrichtung. Es gibt die Möglichkeiten eines Volontariats in diversen Redaktionen, den Studiengang Journalismus, aber auch Journalistenschulen. Oft wird aber empfohlen sich auf eine spezielle andere Fachrichtung zu stürzen, da dies oft gefragt ist. Häufig ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium sogar Voraussetzung für ein Volontariat. Selten sind Allrounder wie in den Lokalredaktionen gefragt, sondern Spezialisten in einem Fachbereich.

Dennoch zählt besonders die praktische Arbeit. Schon vor der Ausbildung sollten Erfahrungen in Lokalredaktionen gesammelt werden. Die Redaktionen im Printbereich sind größtenteils auf freischaffende Journalisten angewiesen, da diese billiger und flexibler sind. Dies liegt wahrscheinlich an den rückläufigen Verkäufen solcher Medien.

Bis man es also wie Carrie zur Vogue geschafft hat, muss man einen steinigen Weg gehen. Doch mit dem nötigen Durchhaltevermögen und viel Engagement ist bekanntlich jede Hürde zu nehmen.

 H. Lauinger

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