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Elektro- und Informationstechnik krisenfester als andere Branchen

Eine aktuelle Studie des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) bestätigt, dass Elektroingenieure und Informationstechniker trotz anhaltender Wirtschaftskrise auf dem Arbeitsmarkt weiterhin begehrt sind. Ein Studium der Elektro- oder Informationstechnik bietet also gute Berufsperspektiven.

Ingenieur bei der Arbeit - Foto: Daimler
Ingenieur bei der Arbeit - Foto: Daimler

Die VDE-Studie ergab, dass die Elektro- und Informationstechnikbranche weniger von der Wirtschaftskrise betroffen ist als andere Branchen. 60 Prozent der deutschen Unternehmen dieser Branche gaben an, dass sie ihren Bedarf an Arbeitskräften in den kommenden Jahren nicht decken können. Elektroingenieure und Informationstechniker haben also trotz anhaltender Wirtschaftskrise gute berufliche Perspektiven. Der VDE-Trendreport befragte 1.300 Mitgliedsunternehmen und Hochschulen.

Stellen werden zum einen neu geschaffen, denn die Elektroindustrie boomt: In den vergangenen fünf Jahren ist der Umsatz stetig gewachsen. Vor allem die innovativen Bereiche Automation, Automobilelektronik, Energie-, Medizin- und Informationstechnik befinden sich im Wachstum. Zum anderen werden zunehmend bestehende Stellen frei, da immer mehr Ingenieure das Rentenalter erreichen.

Die Ausbildung an deutschen Hochschulen genießt einen hervorragenden Ruf. Deshalb sind deutsche Nachwuchsingenieure nicht nur hierzulande gefragt. 93 Prozent der Befragten erwarten, dass der internationale Wettbewerb um Fachkräfte in der Elektro- und Informationstechnik zunehmen wird. Den guten Berufsaussichten entsprechend erfreuen sich die Studiengänge der Elektro- und Informationstechnik großer Beliebtheit. Die Zahl der Studienanfänger ist im Wintersemester 2008/09 sogar um vier Prozent gestiegen. Am beliebtesten sind die TU München mit 770 Immatrikulationen, die RWTH Aachen mit 660 und die TU Darmstadt mit 540 Einschreibungen.

Von Stefanie Riedl

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