Was muss man als Übersetzer besonders beachten?
Wenn man als freiberuflicher Übersetzer tätig ist, muss man bestimmte Dinge beachten. Ein Übersetzer unterliegt beispielsweise der Geheimhaltungspflicht. Das bedeutet, dass er niemandem, nicht einmal seiner Familie oder Freunden, von seinen Aufträgen erzählen darf. Verstößt ein Übersetzer gegen die Geheimhaltungspflicht, ist mit schwerwiegenden Konsequenzen zu rechnen.
Als Übersetzer haftet man für jeden Auftrag, den man bearbeitet. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine kleine Übersetzung oder eine lange Broschüre handelt. Es kommt auch nicht auf das Unternehmen oder den Auftraggeber an, für den man übersetzt. Jeder Auftrag muss einwandfrei ausgeführt werden.
Man stelle sich vor, dass man eine Übersetzung für ein CD-Cover für einen Direktkunden machen soll und dieses Exemplar dann tausendfach gedruckt wird. Niemand korrigiert die Übersetzung, dann stellt sich jedoch heraus, dass auf diesem Cover einige Fehler sind. Eine solche Fehlleistung lässt sich im Nachhinein nicht mehr korrigieren.
Es ist daher sehr sinnvoll, sich ab und zu mit Kollegen abzusprechen oder Texte von diesen korrigieren zu lassen, damit sich keine Tippfehler oder gar Übersetzungsfehler einschleichen.
Da jedoch jeder Übersetzer auch Fehler machen kann, ist es angebracht, bestimmte Versicherungen abzuschließen, die im Notfall für einen haften. So wären zum Beispiel eine Rechtsschutzversicherung für Selbstständige (für den Fall, dass der Kunde nicht zahlt) oder eine Berufshaftpflichtversicherung sinnvolle Investitionen.


