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Was verdient ein Radiologe? – Honorare in der Radiologie

Fachärzte für Radiologie sind für das Teilgebiet der Medizin zuständig, das sich mit der Anwendung von elektromagnetischer Strahlung und mechanischer Wellen zu diagnostischen, therapeutischen und wissenschaftlichen Zwecken befasst.

Was verdient ein Radiologe?
Was verdient ein Radiologe?

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung gab es im Jahr 2008 in Deutschland insgesamt 2.859 Vertragsärzte bzw. 3.857 an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Ärzte in der Frauenheilkunde. Die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte setzen sich zusammen aus den Vertragsärzten, Partner-Ärzten, angestellten Ärzten sowie ermächtigten Ärzten.

Ähnlich wie bei fast allen Facharztgruppen liegt der Anteil der HNO-Ärztinnen unter der 50-Prozent Marke. Mit 26,2 Prozent Frauenanteil liegen sie damit sogar im unteren Drittel aller Facharztgruppen.

Mit einem durchschnittlichen Honorar von rund 315.250 Euro im Jahr 2009 (157.625 im ersten Halbjahr 2009, bereinigt um Kostenerstattung für Laborleistungen) liegen die Radiologen verdiensttechnisch im oberen Drittel aller Fachärzte. Nur die Internisten bekommen ein noch höheres Honorar. Im Vergleich zum durschnittlichen Honorar von 306.560 im Jahr 2008 (153.280 im ersten Halbjahr 2008, bereinigt um Kostenerstattung für Laborleistungen), ergibt sich ein nur minimaler Anstieg der Honorare um 2,8 Prozent. Bei der Relation zwischen ihrem Anteil am fachärztlichen Honorar und ihrem Anteil an allen Ärzten ergibt sich ein sehr positiver Wert für die Radiologen. Die HNO-Ärzte haben einen Anteil von 1,1 Prozent an allen Vertragsärzten. Ihr Anteil am Honorar beträgt allerdings 2,3 Prozent.

Die Berechnung der Honorare pro Arzt ergibt sich aus einem komplizierten Verfahren von Kopfpauschalen und Punktwerten. Die Krankenkassen bezahlen pro Hauptversicherten eine Kopfpauschale an die zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV). Jede Arztgruppe erhält einen festen Anteil aus der Gesamtvergütung, der unabhängig ist von der Zahl der Ärzte, der Zahl der Behandlungen und der Zahl der Patienten. Der individuelle Arzt verrechnet seine Leistungen über ein Punktesystem mit der KV und erhält so seinen Anteil an der Gesamtvergütung der Kassen.

Quelle: Alle Zahlen ergeben sich aus Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung oder aus eigenen Berechnungen auf Basis von Halbjahresangaben der KBV.

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