Jobs suchen und finden: Stellenmarkt · Stellenangebote Ingenieure · Stellenangebote IT · Arbeiten in England
Benutzerspezifische Werkzeuge
  • Anmelden
Navigation
 

Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie

Fachärzte für Psychatrie und Psychotherapie befassen sich mit der Erkennung, Prävention, somatherapeutischen, psychotherapeutischen sowie sozial-psychiatrischen Behandlung von psychischen, psychosomatischen, entwicklungsbedingten und neurologischen Erkrankungen.

Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie - Ausgewählte Artikel

Was verdient ein Psychotherapeut? – Honorare in der Psychiatrie und Psychotherapie

Was verdient ein Psychotherapeut? – Honorare in der Psychiatrie und Psychotherapie

Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sind für das Teilgebiet der Medizin zuständig, das sich mit der Prävention, Diagnostik und Therapie seelischer Erkrankungen beschäftigt.
Zum Artikel...


Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie

Überblick über die Tätigkeiten:

Fachärzte für Psychatrie und Psychotherapie behandeln nicht nur Patienten mit psychischen, psychosomatischen, entwicklungsbedingten und neurologischen Erkrankungen, sondern auch psychische und soziale Verhaltensauffälligkeiten. So behandeln sie unter anderem Patienten mit Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenabhängigkeit, mit Psychosen, Demenzerkrankungen, Depressionen oder Schizophrenie.

Zur der Behandlung gehört zunächst der Aufbau einer tragfähigen Beziehung zu den Patienten. Darauf aufbauend können die Patienten mittels geeigneter Medikamente und verschiedener Therapien wie tiefenpsychologischer Psychotherapie, Verhaltens-, Familien-, Kunst- und Beschäftigungstheraoie, behandelt werden.

Ferner führen Psychiater und Psychotherapeuten neurologische Untersuchungen durch und beurteilen labordiagnostische Befunde.

Natürlich gehört es auch zu ihren Aufgaben, Krankenberichte und Gutachten zu schreiben.

Weiterbildung:

Die Weiterbildung bei einem Weiterbildungsermächtigten an einer Weiterbildungstätte gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 umfasst 60 Monate, davon

  • 24 Monate in der stationären psychiatrischen und psychotherapeutischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in Neurologie
  • weitere 24 Monate Weiterbildung, davon
    • können bis zu 12 Monate in der Schwerpunktweiterbildung des Gebietes abgeleistet werden
    • können bis zu 12 Monate Kinder- und Jugendpsychatrie und -psychotherapie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder 6 Monate im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder in Neurochirurgie oder Neuropathologie angerechnet werden
  • können bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden.

Nach dieser 60-monatigen Weiterbildung sind vertiefende Weiterbildungen zum Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie und im Schwerpunkt Forensische Psychatrie möglich.

Inhalte der Weiterbildung:

Im Zentrum der 60 Monate umfassenden Weiterbildung zum Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie steht der Erwerb von Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen in

  • der psychiatrischen Anamnese und Befunderhebung
  • der allgemeinen und speziellen Psychopathologie
  • psychodiagnostischen Testverfahren
  • den Entstehungsbedingungen, Verlaufsformen und der Behandlung psychischer Erkrankungen und Störungen
  • Krankheitsverhütung, Früherkennung, Rückfallverhütung und Verhütung unerwünschter Therapieeffekte (primäre, sekundäre, tertiäre und quartäre Prävention) unter Einbeziehung von Familienberatung, Krisenintervention, Sucht- und Suizidprophylaxe
  • Erkennung und Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter
  • der Erkennung und Behandlung von Suchterkrankungen einschließlich Intoxikationen und Entgiftungen, Motivationsbehandlung und Substitutionstherapie bei Opiatabhängigkeit sowie Indikationsstellung zur Langzeitbehandlung
  • der Erkennung und Behandlung psychischer Erkrankungen bei lern- und geistig- behinderten Menschen
  • der Soziotherapie sowie Indikation zu ergotherapeutischen, sport- und bewegungstherapeutischen, musik- und kunsttherapeutischen Maßnahmen
  • der Behandlung von chronisch psychisch kranken Menschen, insbesondere in Zusammenarbeit mit komplementären Einrichtungen und der Gemeindepsychiatrie
  • der praktischen Anwendung von Verhaltenstherapie und tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie und wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieverfahren
  • der Erkennung und Behandlung gerontopsychiatrischer Erkrankungen unter Berücksichtigung interdisziplinärer Aspekte
  • den Grundlagen der neuro-psychiatrischen Differentialdiagnose und klinisch-neurologischer Diagnostik einschließlich Elektrophysiologie
  • der Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie und -psychotherapie
  • der Erkennung und Behandlung psychischer Erkrankungen aufgrund Störungen der Schlaf- Wach-Regulation, der Schmerzwahrnehmung und der Sexualentwicklung und -funktionen einschließlich Störungen der sexuellen Identität
  • der gebietsbezogenen Arzneimitteltherapie einschließlich der Probleme der Mehrfachverordnungen und der Risiken des Arzneimittelmißbrauchs
  • der Krisenintervention, supportiven Verfahren und Beratung
  • der Anwendung von Rechtsvorschriften bei der Unterbringung und Behandlung psychisch Kranker

Jobs:

Fachärzte für Psychatrie und Psychotherapie arbeiten in Kliniken oder in freien Praxen. Gegebenfalls müssen sie also eine Station oder eine Praxis leiten und in diesem Zusammenhang Arbeitsabläufe regeln können. Auch das Abrechnen ärztlicher Leistungen fällt in das Aufgabengebiet.

T5 Jobmessen