Facharzt für Augenheilkunde
Fachärzte für Augenheilkunde befassen sich mit der Prävention, Erkennung, Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation krankhafter und anatomischer Veränderungen des Seeorgans und dessen Anhangsgebilde, wie zum Beispiel das Augenlid. Das Gebiet der Augenheilkunde schließt ebenfalls die Optometrie ein, das heißt die Korrektur von Fehlsichtigkeiten sowie plastisch-rekonstruktive Operationen in der Periorbitalregion.
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Was verdient ein Augenarzt? – Honorare in der Ophthalmologie
Der Facharzt für Augenmedizin ist, wie der Name schon sagt, zuständig für Erkrankungen und Funktionsstörungen des Sehorgans und des Sehsinnes. Da operative Eingriffe in der Augenmedizin alltäglich sind, gehört die Ophthalmologie zu den chirurgischen Disziplinen der Medizin.
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Facharzt für Augenheilkunde
Überblick über die Tätigkeiten:
Fachärzte für Augenheilkunde beraten ihre Patienten nach der Untersuchung und verordnen gegebenenfalls Sehhilfen wie Kontaktlinsen, Brillen oder Klebepflaster. Auch die medikamentöse Behandlung fällt in das Aufgabengebiet des Facharztes für Augenheilkunde. Oftmals ist den Patienten nur mit einer Operation zu helfen, so operieren die Fachärzte für Augenheilkunde bei Verletzungen des Auges, bei Netzhautablösungen, bei Grauem oder Gründem Star; sie führen aber auch Schieloperationen und plastisch-rekonstruktive Transplantationen durch. Zu ihren Aufgaben gehören ebenfalls Hornhaut-Transplantationen.
Ebenso betreuen sie Sehbehinderte und Blinde bei der Rehabilitation.
Weiterbildung:
Die Weiterbildung im Gebiet der Augenheilkunde mit dem Zeil der Erlangung der Fachkompetenz dauert 60 Monate, abzuleisten bei einem Weiterbildungsermächtigten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1. Von dieser Zeit können unter der Berücksichtigung ambulanter Operationen bis zu
- 36 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
Inhalte der Weiterbildung:
Bei der 60-monatigen Ausbildung zum Augenarzt sollen folgende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erlangt werden:
- die Gesundheitsberatung und Früherkennung einschließlich Amblyopie-Prophylaxe
- die Erkennung, konversative und operative Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen, Störungen der Funktionen, Verletzungen und Komplikationen des Sehorgans, der Sehbahn und der Hirnnerven
- die Neuroophthalmologie
- die Erhebung optometrischer Befunde und die Bestimmung und Verordnung von Sehhilfen einschließlich der Anpassung von Kontaktlinsen und vergrößernden Sehhilfen, ebenso die Indikationsstellung für refraktivchirurgische Verfahren
- die Erkennung und Behandlung nicht paretischer und paretischer Stellungs- und Bewebungsstörungen der Augen, der okulären Kopfzwangshaltungen und des Nystagmus
- der Rehabilitation von Sehbinderten und Blinden
- die Ergo-, Sport- und Verkehrsophthalmologie
- die Indikationsstellung, sachgerechte Probengewinnung und Probenbehandlung für Laboruntersuchungen sowie die Einordnung der Ergebnisse
- die gebietsbezogene Arzneimitteltherapie inklusive immunologischer und infektiologischer Bezüge
Jobs:
In vielen Fällen arbeiten Augenärzte auch mit Orthoptisten (Therapeuten für Sehstörungen) zusammen, die als ihre Assistenten arbeiten, um Augenbewegungsstörungen wie Schielen oder AugenZittern und Sehschwäche festzustellen und zu behandeln. Häufig arbeiten Augenärzte in Praxen, aber auch in allgemeinen oder speziell augenärztlichen Kliniken. In ihren Aufgabenbereich kann dabei auch die Leitung einer Station oder Praxis fallen und die damit verbundene Pflicht der Regelung der Arbeitsabläufe und die Abrechnung der ärztlichen Leistungen.


