Ärzte
Wer Arzt werden möchte, stellt sein Leben in den Dienst der ärztlichen Ethik und der Menschlichkeit. Ein Arzt macht es sich zur Aufgabe, kranken Menschen zu helfen, ihre Gesundheit zu schützen oder wieder herzustellen, Leben zu erhalten und Leid zu verringern. Zu diesem Zweck untersuchen, beraten und behandeln sie ihre Patienten medizinisch.
Der Werdegang eines Arztes fängt noch vor dem Studium an – mit der Vergabe der Studienplätze. Diese werden von der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze (ZVS), zum Teil aber auch von den Hochschulen selbst vergeben.
Hat man einen Studienplatz ergattert, folgt die Vorklinik, die mit dem 1. Staatsexamen, beendet wird. Danach folgt die Klinik. In diesem Abschnitt des Studiums kann ein Medizinstudent im Rahmen der Famulatur zum ersten Mal praktische Erfahrungen sammeln.
Vor dem Abschluss des Studiums, dem 2. Staatsexamen, wird das praktische Jahr abgeleistet. PJler verbringen 16 Wochen in der inneren Medizin, in der Chirurgie und in einem frei wählbaren Bereich.
Ist das Studium beendet, folgt die Zeit als Assistenzarzt. In dieser Zeit bildet sich der Arzt weiter und erlangt seinen Facharzt. Er legt sich damit auf eine medizinische Fachrichtung fest.
Der einem Assistenzarzt vorgesetzte Kollege ist der Stationsarzt. Er besitzt bereits eine abgeschlossene Facharztweiterbildung und betreut die Patienten einer Station seiner Fachrichtung.
Der Oberarzt ist dem Stationsarzt vorgesetzt. Er übernimmt in einer Klinik die Verantwortung für seinen Fachbereich. Oftmals gilt neben der Facharztweiterbildung eine Habilitation als Voraussetzung für einen Oberarzt.
Einzig der Chefarzt ist dem Oberarzt übergeordnet. Sie tragen die ärztliche Gesamtverantwortung für eine medizinische Abteilung. Er leitet die Oberärzte, Stationsärzte und auch Assistenzärzte an.
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Ärzte - Ausgewählte Artikel
Ärztemangel - Chancen und Nebenwirkungen: Nie sah der Arbeitsmarkt für Mediziner besser aus als heute
Stellenangebote finden sich überall, in kleinen Regional-Krankenhäusern ebenso wie den Universitäts-Kliniken. Personalchefs, Professoren und Abteilungsleiter suchen händeringend nach neuen Ärzten. Selbst in exotischen Weiterbildungsbereichen wie der plastischen Chirurgie findet jeder mit Studienabschluss und etwas Umzugsflexibilität seinen Weiterbildungsplatz.
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Oberarzt/Oberärztin
Ein Oberarzt bzw. eine Oberärztin übernimmt in einer medizinischen Einrichtung eine leitende Funktion für einen umschriebenen Zuständigkeitsbereich. Er/sie verfügt über eine abgeschlossene Weiterbildung zum Facharzt bzw. zur Fachärztin. Meist ist auch eine Habilitation Voraussetzung für die Tätigkeit als Oberarzt/Oberärztin, die mit jener eines Abteilungsleiters vergleichbar ist.
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Chefarzt / Chefärztin
Der ärztliche Leiter einer medizinischen Einrichtung oder einer Abteilung, in der Regel in einem Krankenhaus, ist der Chefarzt bzw. die Chefärztin. Sie organisieren die medizinischen und strukturellen Abläufe in dem ihnen zugeteilten Bereich. Zu ihren Aufgaben gehören auch die fachliche Leitung und die Führung der Oberärzte und Oberärztinnen. Die medizinische Betreuung der Patienten darf dabei nicht vernachlässigt werden.
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Unfallversicherung für Ärzte
Ärzte, wie alle anderen Menschen auch, sind vor einer Invalidität nicht gefeit. Die Auswirkungen, gerade bei niedergelassenen Ärzten mit Kosten für Praxis und Personal können bei Verlust der Berufsfähigkeit dramatisch werden. Aber auch im Angestelltenverhältnis sind die Konsequenzen fatal. Ein berufstätiger Mensch, der mit 27 Jahren 40.000 Euro verdient, und mit 62 Jahren in Rente gehen möchte, hat bis dahin 1,4 Millionen Euro verdient – Gehaltssteigerungen sind nicht berücksichtigt.
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Nicht nur für angestellte Mediziner kann Riester lohnend sein
Längst haben die Verbraucher aus allen Bildungsschichten erkannt, dass die Riester-Rente besser als der Ruf ist, den sie anfangs hatte. Waren sich Verbraucherschützer und potentielle Kunden mit Einführung der Riester-Rente noch einig, dass man entweder wenig Geld verdienen oder viele Kinder haben musste, um Rentabilität zu erwirtschaften, so haben die mehrfachen Änderungen dazu geführt, dass heute jeder, der kein alleinstehender Selbstständiger ist, davon profitieren kann. Sogar niedergelassene Ärzte mit einem im Angestelltenverhältnis tätigen Ehepartner können mit der Riester-Rente „Geld verdienen“.
Berufseinsteiger werden darüber hinaus noch besonders gefördert.
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Die private Altersversorgung kompensiert fehlende steuerliche Förderung durch größere Flexibilität
Nachdem am 31.12.2004 für Lebensversicherungen und Rentenversicherungen bei Ausübung des Kapitalwahlrechts die Steuerfreiheit weg fiel, sank die Attraktivität der privaten Altersvorsorge. Die verbliebene Steuerfreiheit auf die Hälfte der erwirtschafteten Erträge einer Lebensversicherung ist anderen Anlageformen in der Gesamtrendite gegenüber nur noch bedingt ein Vorteil. Investmentsparpläne sind während der Besparung weniger kostenintensiv, zumal auch bei Lebens- und Rentenversicherungen fondsgebundene Lösungen die Oberhand gewinnen. Die Abschlusskosten sind nur entsprechend höher.
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Mediziner wissen über Krankenversicherungen am Besten Bescheid
In dieser Artikelreihe auch auf Krankenversicherungen für Ärzte einzugehen, ist eigentlich müßig.
Niemand kennt die Vor- und Nachteile der beiden Versicherungssysteme besser.
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KfZ-Versicherung für Ärzte
Als Student hatten Sie möglicherweise schon ein eigenes Auto. Um die Versicherungsprämie niedrig zu halten, war es als Zweitwagen auf die Eltern angemeldet. Wenn Sie jetzt, mit Beginn der Berufstätigkeit mit dem Gedanken spielen, das Auto auf sich umzumelden, beachten Sie bitte folgenden Sachverhalt. Natürlich ist der Rabattübertrag innerhalb der Familie immer noch möglich. Sie können sich jedoch nur die Schadensfreiheitsklasse anrechnen lassen, die Sie durch Besitz des Führerscheins auch tatsächlich hätten erwerben können. Lautet die Schadensfreiheitsklasse des Fahrzeuges auf SF 15 und Ihr Führerscheinerwerb liegt erst zehn Jahre zurück, können Sie maximal mit SF 10 eingestuft werden. Die bessere Lösung ist es, das Fahrzeug weiter als Zweitwagen versichert zu lassen.
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Die Haftpflichtversicherung sichert existenzbedrohende Risiken ab
Einen ganz besonderen Stellenwert nimmt für Ärzte, völlig unabhängig von der Art der Berufsausübung, die Haftpflichtversicherung ein. Die Haftungsrisiken sind enorm, bereits als klinischer Student sollte eine Absicherung getroffen werden. Auch wenn Sie in der Privathaftpflichtversicherung noch bei Ihren Eltern mitversichert sind, ist das berufliche und ausbildungsbedingte Risiko nicht versichert.
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Die Betriebliche Altersversorgung ist für Ärzte im privaten Angestelltenverhältnis ein Muss
Niedergelassene Ärzte können als Selbstständige diese „Wunderwaffe“ der Altersversorgung nicht nutzen, im öffentlichen Dienst oder dem gleichgestellte angestellte Mediziner sind über dessen Versorgungswerke abgedeckt. Angestellte Mitarbeiter in privaten Einrichtungen medizinischer Versorgung haben das Recht auf eine betriebliche Altersversorgung.
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Spätestens mit dem Examen sollte die finanzielle Absicherung bei Berufsunfähigkeit erfolgen
Statistiken besagen, dass über 30 Prozent der Berufstätigen in Deutschland bei Erreichen des Rentenalters krankheitsbedingt nicht mehr im Erwerbsleben stehen. In dieser Zahl sind auch die Heil- und Pflegeberufe erfasst.
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Die Basis-Rente für Ärzte ist als Zusatzversorgung für Berufseinsteiger nur bedingt geeignet
Die Basisrente, nach dem Kopf der dahinter steckt, Bert Rürup, auch Rürup-Rente getitelt, kam als ergänzende Altersversorgung im Jahr 2005 auf den Markt. Sie sollte primär den Berufsgruppen, die nach der steuerlichen Neuordnung der gesetzlichen Rentenversicherung und Versorgungswerken, die hier keine Mitglieder waren, ein Pedant liefern. Ärzte, gleich ob angestellt oder niedergelassen, sind Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung oder des Versorgungswerkes.
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Als Mediziner in's Ausland, eine wichtige Erfahrung - Ärzteversicherung im Ausland
Wenn Sie als Mediziner einen Auslandsaufenthalt realisieren möchten, haben Sie bereits grundsätzlich drei vereinfachte Möglichkeiten. Sie absolvieren die Famulatur in einem anderen Land, Sie leisten das praktische Jahr im Ausland ab, oder Sie arbeiten als Vertretungsarzt im England.
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Die eigene Praxis absichern ist wichtiger als die Hausratversicherung
Sofern Sie sich als Arzt mit eigener Praxis niederlassen wollen, kommen zahlreiche finanzielle Verpflichtungen auf Sie zu. Die Finanzierung, das Personal, das Risikomanagement. Alleine die Praxiseinrichtung dürfte mehr Wert sein als der Hausrat. Die wenigsten Ärzte, die sich niederlassen, bezahlen eine neue Praxis oder die Ablöse für eine bestehen Praxis bar.
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Stationsarzt/Stationsärztin
Der Stationsarzt bzw. die Stationsärztin ist der/die ärztliche Ansprechpartner/in aller Patienten auf der von ihm/ihr betreuten Station einer medizinischen Fachrichtung in einem Krankenhaus. In dieser medizinischen Fachrichtung kann der/die Stationsarzt/Stationsärztin eine abgeschlossene Facharztausbildung nachweisen. Er/Sie ist für alle Informationen, Aufklärungen und persönlichen Probleme der Patienten, die mit ihrem stationären Aufenthalt in Zusammenhang stehen, zuständig. Dies beinhaltet auch die Delegation der ärztlichen Maßnahmen auf Assistenzärzte, welche dem Stationsarzt unterstellt sind.
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Fachärzte Der berufsqualifizierende Abschluss Arzt oder Ärztin setzt vor der praktischen Ausbildung ein Medizinstudium an einer Universität voraus. Nach der Regelstudienzeit von sechs Jahren und drei Monaten folgt für viele noch die Weiterbildung zum jeweiligen Facharzt, das heißt die Spezialisierung auf eine bestimmte medizinische Teildisziplin. Es folgt meist die Arbeit in einer Praxis oder in einer Klinik, aber auch Tätigkeiten bei Sanitäts- und Rettungsdiensten, als Betriebsärzte in großen Unternehmen oder in Gesundheitsämtern sind vorstellbar. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten für Ärzte bieten Altenpflegeheime, Hospizen sowie Einrichtungen der Kurzzeitpflege. Insbesondere in der Forschung arbeiten Ärzte auch in Laboren. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die Entwicklungshilfe. Die Weiterbildung zum Facharzt erfolgt nach individuellen Interessen und Vorlieben, 32 verschiedenen Gebiete stehen dabei zur Auswahl:
Facharzt für Anästhesiologie Facharzt für Anatomie Facharzt für Arbeitsmedizin Facharzt für Augenheilkunde Facharzt für Biochemie Facharzt für Chirurgie Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten Facharzt für Humangenetik Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin Facharzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Facharzt für Kinder- und Jugendpsychatrie und -psychotherapie Facharzt für Laboratoriumsmedizin Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Facharzt für Neurochirurgie Facharzt für Neurologie Facharzt für Nuklearmedizin Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen Facharzt für Pathologie Facharzt für Pharmakologie Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin Facharzt für Physiologie Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Facharzt für Radiologie Facharzt für Rechtsmedizin Facharzt für Strahlentherapie Facharzt für Transfusionsmedizin Facharzt für Urologie
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