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Jobs und Berufe

Die Vielfalt an Ausbildungsberufen und Nebenjobs ist heute größer denn je. Schon die unzähligen neuen Jobbezeichnungen die jedes Jahr offiziell dazu kommen, zeigen, dass der Arbeitsmarkt heute kaum noch zu fassen ist. Ob man nun eine Ausbildung sucht, neben dem Job oder dem Studium arbeiten will oder die Ferien nutzt um ein bisschen Geld zu verdienen, eine riesige Zahl an Möglichkeiten wartet auf jeden Suchenden. Um ein bisschen Ordnung in das Berufe-Chaos zu bringen, hier eine Übersicht mit einer Reihe Berufsportraits und allen wichtigen Hinweisen zu Bewerbung und rechtlichen Hintergründen.

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Artikel zum Thema "Jobs und Berufe"

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Jobs und Berufe - Ausgewählte Artikel

Gestalterin für visuelles Marketing

Gestalterin für visuelles Marketing

„Ich habe die Stellenausschreibung zur Gestalterin für visuelles Marketing gesehen und mich darin sofort wiedergefunden: kreativ, selbstständig und handwerklich geschickt.“ Isabella Anczok bewarb sich kurzerhand als Auszubildende beim Einrichtungshaus Ikea in Kamen und wurde angenommen. Wie sich herausstellte, war es für sie genau die richtige Entscheidung. „Eine Ausbildung ist ideal, um sich auszuprobieren. Man hat immer einen Ansprechpartner, der einen unterstützt und bei Fragen weiterhilft. Zusammen mit der Berufsschule ist das ein sehr intensiver Lernprozess.“ Sie lernte, wie man die Ausstellungsräume für die Kunden ansprechend dekoriert und sich mit den anderen Abteilungen wie Verkauf, Logistik und Kundenservice abstimmt. „Am besten gefiel mir, dass ich die einzelnen Umgestaltungen von der Planung bis zur Umsetzung begleitet habe und meine Ideen von Anfang an im Team aufgenommen wurden.“
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Fluggerätmechaniker

Fluggerätmechaniker

„Schon als Kind faszinierte mich die Luftfahrt. Seit ich das erste Mal mit meinen Eltern in den Urlaub geflogen bin, war ich von der Fliegerei begeistert.“ Martin Henning, Fluggerätmechaniker bei Rolls-Royce Deutschland in Dahlewitz, Brandenburg, hat seine Begeisterung zum Beruf gemacht. Er entschied sich für die Ausbildung zum Fluggerätmechaniker mit der Fachrichtung Triebwerkstechnik, weil er von Anfang an praktisch arbeiten wollte. „Für mich war es wichtig, die einzelnen Triebwerksteile wirklich in der Hand zu halten. Ich wollte mein Handwerk von der Pike auf lernen und eine genaue Vorstellung davon bekommen, wie ein Flugzeug und speziell ein Triebwerk aufgebaut ist.“ Dass Martin Henning seine Arbeit beherrscht, bewies er im direkten Vergleich: Er wurde Jahrgangsbester aller Fluggerätmechaniker- Azubis des Abschlussjahrgangs 2010.
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Beruf Dachdecker

Beruf Dachdecker

Brahim Hamouche ist ein gefragter Dachdecker. Seit er seinen Meister gemacht hat und zum Bauleiter aufgestiegen ist, haben schon verschiedene Firmen versucht, ihn aus seinem Betrieb abzuwerben. Dass er beruflich so weit gekommen ist, verdankt der Berliner seinem Durchhaltevermögen und dem Meister- BAföG. Denn mit der finanziellen Unterstützung durch den Staat konnte er sich ein Jahr lang voll auf seine Weiterbildung zum Meister konzentrieren. „Ich hätte die Weiterbildung auch neben meinem Job an der Abendschule machen können. Das hätte aber mindestens drei Jahre gedauert und eine viel höhere Belastung bedeutet. Dank der Förderung konnte ich mich intensiv auf die Meisterprüfung vorbereiten.“
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Chemielaborantin

Chemielaborantin

Annika Thieme überlegte nach ihrer Ausbildung zur Chemielaborantin nicht lange. Sie entschied sich direkt für eine Weiterbildung. „Ich wollte bessere berufliche Chancen haben. Außerdem bekommt man durch neues Wissen mehr Selbstvertrauen und Anerkennung von den Kollegen.“ Nach ihrer Lehre im Chemielabor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde sie wegen ihrer guten Leistungen direkt in eine Teilzeitstelle übernommen. „Den Job fand ich sehr spannend, aber ich wollte auf jeden Fall beruflich weiterkommen. Deswegen informierte ich mich bei meinen Kollegen, der IHK und meiner Berufsschullehrerin, welche Fortbildungen sinnvoll sind.“ Besonders gut gefielen ihr die beruflichen Aussichten als Chemietechnikerin. „Als ich mir Stellenanzeigen anschaute, fiel mir auf, dass sehr viele Betriebe Chemietechniker suchen. Dieser Job ist also am Markt gefragt.“ Deshalb entschied sie sich für die vierjährige Zusatzausbildung an der Bildungsakademie Leuna. Um die Kosten nicht alleine tragen zu müssen, bewarb sich Annika Thieme für das Weiterbildungsstipendium. Damit unterstützt der Staat berufsbegleitende Fortbildungen. Ihre Bewerbungen für Weiterbildung und Stipendium waren erfolgreich, sodass sie seit April 2011 neben dem Beruf für ihre Fortbildung zur Chemietechnikerin lernt.
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Neuer Trend Telefoninterview

Neuer Trend Telefoninterview

Immer häufiger finden Bewerbungsgespräche erst einmal telefonisch statt. Unternehmen wollen damit die Personalauswahl effizienter gestalten und Kosten sparen. Bei den telefonischen Gesprächen gäbe es unterschiedliche Zielrichtungen, sagen Karriereexperten. „Manche wollen einfach nur sichergehen, dass ein Bewerber auch bereit wäre umzuziehen. Oder dass die Gehaltsvorstellungen bekannt sind, bevor sie zu einem persönlichen Gespräch einladen und die Kosten übernehmen“, sagt die Karriereexpertin Doris Brenner, Autorin des Buchs „Duden Praxis Telefoninterviews".
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Job und Jobs

Wer mit seinen alten Job nicht zufrieden ist, oder vielleicht noch gar kein Job hat, der sollte sich auf Jobsuche begeben. Die Stellenangebote der Tageszeitung oder der vielen regionalen Jobbörsen im Internet helfen weiter um Arbeit zu finden. Auch bei Stellenboersen.de gibt es einen Stellenmarkt, in dem jede Menge Stellenanzeigen warten. Wer das passende Stellenangebot gefunden hat, der kann sich bewerben.

Auch Zeitarbeit ist viele eine Alternative, von vielen wird diese Form der Arbeit aber auch sehr skeptisch betrachtet. Nebenjobs hingegen sind für viele Studierende ein wichtiger Zuverdienst. Welcher Student hat sich während des Studiums nicht ein paar Euro durch einen Studentenjob dazuverdient, oder als Ferienjob in den Semesterferien bzw. schon als Schüler in den Schulferien als Schülerjobs. Insbesondere während der Urlaubszeit freuen sich Unternehmen über eine Aushilfe. Promotion ist auch ein gefragter Nebenjob. Insbesondere junge und attraktive Mädels arbeiten als Hostess auf einer Messe, in der doch noch vorwiegend männerdominierten Businesswelt.

Die Suche nach "richtigen" Arbeitsstellen, also der Festanstellung, ist allerdings das Ziel der meisten. Viele verlassen sich nicht auf die Arbeitsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit bzw. Jobcenter, sie werden selbst aktiv.

Manche können oder wollen gar nicht eine volle Stelle, sondern lieber Teilzeit arbeiten. Dies können gesundheitliche Gründe sein, Kinder die mittags aus der Schule kommen, oder die Wertschätzung der Freizeit. Gefragt sind dann oft die sogenannten Minijobs.

Insbesondere handwerklich geschickte Menschen interessieren sich für den Job als Hausmeister. Der Mythos auf einer Bohrinsel zu arbeiten und dort viel Geld zu verdienen herrscht bei vielen vor. Der Verdacht, dass kostenpflichte Informationen zum Thema Bohrinsel verkauft werden und das ganze nur eine Abzocke ist, aber auch. Andere arbeiten lieber am Computer und eigenen sich für einen Büro-Job. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten vermeiden Unternehmen Entlassungen, indem Sie Ihre Mitarbeiter weniger arbeiten lassen. Dies nennt man Kurzarbeit. Durch Kurzarbeit gehen keine Jobs verloren, denn die die Arbeitsplätze bleiben bestehen.

Wer in den Management-Nachwuch einsteigen möchte, beginnt seine Karriere oft als Trainee in einem großen Unternehmen. Trainee-Programme bieten meist den Einblick in mehere Unternehmensbereiche und werden von machen auch als Praxis-Ausbildung nach dem Studium angesehen. Auch Arbeiten im Ausland ist hier für viele ein Thema. Insbesondere in internationalen Konzernen werden die Trainees oft für einige Zeit zu einer Tocherfirma ins Ausland geschickt. Die notwendigen Sprachkenntnisse sollten dann bereits vorhanden sein. Diese können schon während des Studiums erworben werden. Nicht nur die Sprachlehrzentren sind beliebt, sondern auch Sprachreisen, bei denen nicht nur die Sprache gelernt wird, sondern auch gleich die Kultur des entsprechenden Landes.

Beliebt sind auch Jobs in der Entwicklungshilfe bei einer großen NGO - einer nichtstaatlichen Organisation (engl. non-governmental organisation).

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