Fernstudium: Die optimale Lösung für Berufstätige
Bildung ist teuer. Nach Einführung der Studiengebühren fällt die Entscheidung zwischen Job und Lernen umso schwerer. Kaum ein Student kann sich diesen teuren Spaß ohne zusätzliche Nebenbeschäftigung leisten.
Außerdem hat nicht jeder das Glück, dass die Ausbildung aus den reichlich gefüllten Taschen der lieben Eltern gesponsort wird. Doch es gibt eine Lösung für das Problem: Ein Fernstudium.
SGD, ILS & Co
Gibt man das Stichwort „Fernstudium“ bei einer Suchmaschine ein, spuckt diese sofort SGD und ILS aus. Fortbildungen und zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten werden bei diesen Anbieter angepriesen. Die Materialien sind verglichen mit Univerhältnissen gut ausgearbeitet und sehr strukturiert. Pro Heft absolviert man eine Prüfung, die recht einfach ausfallen. Den Tutor kann man telefonisch bei Fragen außerdem sehr gut erreichen. Die Studienzeit ist für zwölf Monate kostenpflichtig, die letzten sechs Monate sind frei. Definitiv ein Nachteil ist, dass man keinen Abschluss wie den Bachelor absolviert. Außerdem kostet diese Fortbildung pro Monat ungefähr 140 Euro.
Fernunis
Einen regulären Abschluss bieten Fernunis wie die Universität Hagen. Hier kann man sich wie gewohnt zum Sommer- und Wintersemester einschreiben. Die Studiengänge sind in Module und Vorlesungen eingeteilt. Die Anwesenheitstermine bleiben sehr selten und in jeder größeren Stadt findet man ein Büro, um bei Problemen schnelle Hilfe zu bekommen. Man kann zwischen einem Teil- (1 Modul) oder Vollzeitstudium (2 Module) wählen. Pro Modul sind insgesamt 140 Euro pro Semester einzuplanen. Leider ist nur eine begrenzte Auswahl an Studiengängen vorhanden.
Generell bieten SGD und Co eine gute und schnelle Weiterbildungsmöglichkeit. Will man nicht so viel Geld investieren und einen regulären Abschluss bekommen, sollte man sein Glück an einer Fernuni versuchen. Definitiv einen Versuch wert.
H. Lauinger


