AKAD-Stipendiaten im Jubiläumsjahr
Sie haben mit ihren Bewerbungen überzeugt und sich gegen eine Vielzahl von Mitbewerbern durchgesetzt: Der Offenbacher Juan Carlos Díaz Rivero (33) erhält das Stipendium für ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium in „International Business Communication“, Alexander Johannes Pieper (30) aus Höxter ist Stipendiat für das berufsbegleitende Master-Studium der Fachrichtung „Finance and Banking“ und der Hamburger Kai Storm (37) wurde für die Teilnahme am Fachlehrgang „Grundlagen des E-Business“ ausgewählt.
Die Stipendien, die die AKAD Hochschulen im Rahmen des 40-jährigen Bestens des Branchenverbands Forums DistancE-Learning vergeben, beinhalten für die beiden Studiengänge und den Lehrgang jeweils die Übernahme aller Studiengebühren.
Erfolgreicher zweiter Bildungsweg
Alle drei Stipendiaten haben bereits Erfahrung im erfolgreichen Nebeneinander von Job und Fernstudium: Díaz Rivero, ausgebildeter Groß- und Außenhandelskaufmann, legte sein Fachabitur nach dem berufsbegleitenden Besuch des Abendgymnasiums ab. Neben seiner aktuellen Tätigkeit als Sales Manager Catalysts für den Bereich Südeuropa bei der Evonik Degussa GmbH in Hanau absolvierte er im letzten Jahr bei AKAD den Lehrgang zum Staatlich geprüften Übersetzer für Spanisch. „Mein Durchhaltevermögen hat mich selbst überrascht und die guten Ergebnisse meinen Bildungshunger noch verstärkt“, sagt er, „als neues Ziel habe ich mir einen Hochschulabschluss gesetzt.“
Mit universitärem Fernstudien-Abschluss berufliche Chancen verbessern
Alexander Pieper hat nach seiner Ausbildung zum Bürokaufmann bei der Bundeswehr bereits ein berufsbegleitendes Fernstudium absolviert: Sein FH-Diplom in Betriebswirtschaft erreichte der heutige Hauptfeldwebel trotz mehrerer Auslandseinsätze innerhalb der Regelstudienzeit. „Damit hat Herr Pieper sich in besonderem Maße für ein Stipendium empfohlen“, sagt Professor Dr. Martin Reckenfelderbäumer von der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr (WHL), wo Pieper sich jetzt für den Masterstudiengang „Finance and Banking“ einschreiben wird. Mit einem universitären Hochschulabschluss und der Spezialisierung im Bank- und Finanzwesen möchte er sich mit Blick auf das zivile Berufsleben neue Perspektiven schaffen. Beide Stipendiaten werden ihr Studium mit einer Mischung aus Fern- und Onlinestudium absolvieren, ergänzt durch kompakte Präsenzseminare an den Hochschulen in Stuttgart und Lahr.
„Gezielt Lücken im Arbeitsalltag für Weiterbildung nutzen“
Der PR-Fachmann Kai Storm hat sich aufgrund seiner Tätigkeit als Referent für Unternehmenskommunikation und Projektmanagement bei der Winterhuder Werkstätten GmbH in Hamburg um das Stipendium für den sechsmonatigen Fachlehrgang beworben. Die Chancen für gemeinnützige Behinderteneinrichtungen, weiterhin am Markt bestehen zu können, sieht Storm künftig vor allem im online-gestützten Versandhandel und möchte sich für die Durchführung entsprechender Projekte die notwendigen Grundlagen des E-Business aneignen. Er hat bereits ein berufsbegleitendes Studium zum Medienmanager absolviert und sieht das Fernlernen wegen seiner Zeit- und Ortsunabhängigkeit als große Chance: „Diese Methode ermöglicht es mir, gezielt Lücken im Arbeitsalltag und im Privatleben sinnvoll für Weiterbildung zu nutzen. Damit wird der Erwerb neuen Wissens erst möglich“, so Storm.
AKAD – seit 50 Jahren Vorreiter in Sachen Fernstudium
Das Forum DistancE-Learning feiert in diesem Jahr sein 40. Verbandsjubiläum Aus diesem Anlass hat der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien 40 Stipendien für 40 verschiedene Fernlehrgänge vergeben – darunter auch die drei AKAD-Fernstudien- bzw. Fernlehrgänge. Auch die AKAD Privat-Hochschulen, Deutschlands größter Fernhochschulverbund, konnten in diesem Jahr ein Jubiläum feiern: Vor 50 Jahren wurde AKAD in Stuttgart gegründet, in rascher Folge eröffneten Zweigschulen im gesamten Bundesgebiet. Zunächst bereiteten sich in den Fernschulen hauptsächlich Berufstätige auf das Abitur vor. Pionierfunktion hatte die 1980 in Rendsburg gegründete AKAD Hochschule, die heute in Pinneberg beheimatet ist: Sie war die erste private Fernhochschule überhaupt in Deutschland. Heute reicht das Spektrum an den AKAD Hochschulen von Fachlehrgängen über staatlich anerkannte und akkreditierte Bachelor- und Diplomstudiengänge bis hin zu spezialisierten Masterstudiengängen in den Fachgebieten Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Maschinenbau und Sprachen. Rund 9000 Berufstätige studieren an den bundesweit vier Hochschulen in Pinneberg, Leipzig, Stuttgart und Lahr und den Studienzentren in Düsseldorf, München und Frankfurt.
(Quelle: AKAD, 17.11.2009)


