Job-Alternative Freiberuflichkeit
Martin Massow empfiehlt Plan B gegen Zukunftsangst.
Vor beruflichen Wechselfällen ist niemand gefeit. Vor allem in Zeiten von Sparrunden und Stellenabbau können auch hochqualifizierte Beschäftigte von heute auf morgen ihren Arbeitsplatz verlieren. Um in einem solchen Fall nicht in existenzielle Schockstarre zu verfallen, sollte rechtzeitig über einen Plan B nachgedacht werden. Bei der Frage nach Jobalternativen wird – trotz schwierigerer Wirtschaftslage - immer häufiger auch auf freiberufliche Tätigkeiten gesetzt. So rechnet die Bundesagentur für Arbeit mit sieben Prozent mehr Zuschuss für Gründungen im Jahr 2010. Laut IfM Bonn stiegen 2009 die Exis-tenzgründungen gegenüber dem Vorjahr - trotz Krise - um drei Prozent. Der Existenzberater und Autor des Freiberufler-Atlas Martin Massow sieht darin keinen Widerspruch, im Gegenteil: „Immer mehr gut- qualifizierte Berufstätige prüfen parallel zu ihren Bewerbungen freiberufliche Jobalternativen. Sie haben Angst vor Hartz IV und der Billigjobschiene. Anders als bei der Bewerbung um eine einzelne Stelle, könne man als freier Mitarbeiter seine Fähigkeiten gleich verschiedenen potentiellen Kunden offerieren und sich allmählich mehrere Einkommensquellen schaffen“.
(Quelle: Ullstein Verlage)


