Jobs suchen und finden: Stellenmarkt · Stellenangebote Ingenieure · Stellenangebote IT · Arbeiten in England
Benutzerspezifische Werkzeuge
  • Anmelden

Welche Möglichkeiten gibt es als Alternative zur unbefristeten Festeinstellung?

Das Arbeitspensum steigt und steigt und auch mit Hilfe von freien Mitarbeitern und externen Dienstleistern kann man es nicht mehr bewältigen: In diesem Fall ist eine Festanstellung häufig unumgänglich. Jedoch gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die einem Unternehmer hier zur Verfügung stehen.

Welche Möglichkeiten gibt es als Alternative zur unbefristeten Festeinstellung?

Wer sich noch keinen Vollzeitmitarbeiter leisten kann oder will, der kann auf verschiedene Alternativen zurückgreifen. Kostengünstig sind hier unter anderem Mini-Jobber, Aushilfen, Studenten und Praktikanten. Beachten muss man jedoch in jedem Fall, dass die Mitarbeiter angemeldet werden müssen.

Aushilfen kann man mithilfe eines Werkvertrages für einen bestimmten Zeitraum fest einstellen. Diese Form der Zusammenarbeit eignet sich besonders, wenn ein zeitlich definiertes Projekt erledigt werden muss oder um Zeiten mit einem hohen Arbeitsaufkommen abfedern zu können. Aushilfen müssen über eine Lohnsteuerkarte verfügen und sind sozialversicherungspflichtig.

Auch die Einstellung von Studenten kann eine gute Option sein. Studenten sind deswegen besonders günstig, da für sie keine Arbeitslosen-, Pflege- und Krankenversicherung bezahlt werden muss. Wenn die studentische Aushilfe darüber hinaus nicht mehr als 50 Tage im Jahr bzw. zwei Monate am Stück für den Unternehmer arbeitet und dabei weniger als 400 Euro pro Monat verdient, muss auch in die gesetzliche Rentenversicherung nichts eingezahlt werden. Wichtig ist jedoch, dass der Student auch wirklich eingeschrieben ist. Deswegen sollte man sich immer eine Immatrikulationsbescheinigung geben lassen. Außerdem dürfen Studenten nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, da sie sich hauptberuflich natürlich ihrem Studium widmen sollen. Wenn man auf der sicheren Seite sein möchte, sollte man sich von dem Studenten schriftlich bestätigen lassen, dass er nicht mehr als 20 Stunden pro Woche neben der Uni jobbt.

Eine weitere Möglichkeit ist die Einstellung von Praktikanten. Es ist durchaus üblich, dass die Praktikantentätigkeit überhaupt nicht vergütet wird. Für den Praktikanten müssen Unternehmer auch nur sehr geringe Sozialversicherungsbeiträge abführen, sodass die Kosten wirklich sehr gering sind.

Auch ein Mini-Job, also eine Tätigkeit auf einer monatlichen Basis von 400 Euro sind möglich. Hier muss man als Arbeitgeber zwar keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlen, aber dafür muss man pauschale Beiträge an die Renten- und Krankenversicherung bezahlen. Auch ist eine pauschale Lohnsteuer (2 Prozent) zu zahlen. Alle diese Zahlungen muss man an die Bundesknappschaft leisten. Weitere Möglichkeiten sind Niedriglohnjobs (401 – 800 Euro pro Monat) und Teilzeitjobs.

Artikelaktionen
T5 Jobmessen