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Erste feste Mitarbeiter einstellen

Viele Existenzgründer starten ihr Unternehmen zunächst alleine. Erste Auftragsspitzen fangen viele mit externen Dienstleistern oder freien Mitarbeitern ab, bevor sie sich dazu entschließen fest eigene Mitarbeiter einzustellen.

Erste feste Mitarbeiter einstellen

Wer sich als Jungunternehmer dazu entschließt eigene Mitarbeiter zu engagieren, der muss nicht gleich mit einem oder mehreren Vollzeitmitarbeitern beginnen. Günstige Alternativen sind zum Beispiel Praktikanten, Teilzeitmitarbeiter oder Mini-Jobber. Doch egal, welche Form die Einstellung hat, jeder Mitarbeiter muss vom Unternehmer angemeldet werden und es müssen Sozialabgaben geleistet werden. Für die Anmeldung von Mitarbeitern benötigt man eine sogenannte Betriebsnummer, die man sich bei der Agentur für Arbeit besorgen kann. Eine weitere Betriebsnummer erhält man von der Krankenkasse, bei der man ebenfalls die Mitarbeiter anmelden muss. Auf keinen Fall vergessen darf man in diesem Zuge die Berufsgenossenschaft. Wenn man Mitarbeiter hat, so sind diese Pflichtmitglieder in der jeweiligen Berufsgenossenschaft. Dadurch entstehen natürlich weitere Kosten, doch man ist gegen Arbeitsunfälle und berufliche Risiken optimal abgesichert.

Da mit der Einstellung eines Mitarbeiters immer Kosten, Pflichten und Risiken verbunden sind, sollte man auf die Auswahl der Mitarbeiter einen großen Wert legen. Auf keinen Fall sollte man sich dabei nur von Sympathien leiten lassen. Gut ist es dagegen, wenn man sich im Vorfeld einen genauen Plan gemacht hat und zum Beispiel die Anforderungen an den neuen Mitarbeiter genau definiert. In der Regel muss man sich mit dem genauen Anforderungsprofil schon dann beschäftigen, wenn man eine Stellenanzeige aufgibt. Um so durchdachter dieses Profil ist, um so eher hat man die Chance, dass sich auch wirklich die Mitarbeiter bewerben, die man einstellen würde.

Neben den Anforderungen, die man selbst an die Bewerber hat, sollte man sich auch genau überlegen, was man selbst bieten kann. Wer gute Mitarbeiter für sich gewinnen will, der sollte diesen Punkt auf keinen Fall vernachlässigen. Man sollte sich also zum Beispiel überlegen, welche Entwicklungsmöglichkeiten man dem Mitarbeiter bieten kann oder welche anderen Vorteile sich für ihn ergeben. Mithilfe dieser Vorüberlegungen kann man dann eine sehr präzise Stellenanzeige formulieren, die man beispielsweise in einem oder mehreren Stellenportalen im Internet veröffentlichen kann. Auch auf den Seiten der Agentur für Arbeit und in der locken Presse kann man die Anzeige lancieren.

Zum Vorstellungsgespräch sollte man nur die Bewerber einladen, die von der Qualifikation den eigenen Ansprüchen genügen – schließlich ist sowohl die eigenen als auch die Zeit des Bewerbers kostbar und sollte nicht vergeudet werden. Im Gespräch ist es zum einen wichtig, dass man den Bewerber als Person kennenlernt, und zum anderen, dass man feststellt, ob der Bewerber für die Stelle geeignet ist oder nicht. Eine fundierte Vorbereitung ist für solch ein Gespräch elementar. Gute Einblicke bekommt man häufig, wenn man offene Fragen stellt und den Bewerber somit zum Reden animiert.

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